Integrationskraft im Kindergarten

Alles rund um den Kindergarten/die Kindertagesstätte

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Integrationskraft im Kindergarten

Beitragvon Zoe » 21.09.2003 21:59

Hallo Zusammen!
Ich arbeite nun schon im zweiten Kindergarten als Integrationskraft und irgendwie bin ich unzufrieden.
:(
In beiden Kindergärten war und bin ich für das Essen der Kinder zuständig und sowohl während der Bring- als auch während der Abholphase nicht in der Gruppe.
Zudem war und bin ich irgendwie das Mädchen für alles.
Damit komme ich aber nicht klar, denn ich habe 13 Jahre Berufserfahrung und möchte nicht als Mädchen für Alles gelten.
Meine Aufgaben sehe ich bei der Arbeit mit den behinderten Kindern und der dazugehörigen Ämter- bzw. Elternarbeit.
Ich muß dazu sagen, das ich in einem Kindergarten arbeite, der drei Gruppen hat, in jeder Gruppe sind 25 Kinder davon jeweils ein Integrationskind und ich muß zwischen den Gruppen springen, da ja jedes IKind etwas von der Zusatzkraft haben soll.
Arbeitet noch jemand als Integrationskraft in einem Kindergarten und hat ähnliche oder auch andere Erfahrungen gemacht?
So langsam bin ich schon am überlegen, ob ich die Stelle dort nicht kündigen soll und mir etwas anderes suche.
Leider ist das ja heute auch nicht mehr so einfach, aber ich bin echt am verzweifeln, denn so will ich nicht weiterarbeiten. :roll:
In dem ersten Kindergarten dachten die Eltern doch wirklich, ich sei die Küchenkraft.
Über Zuschriften würde ich mich sehr freuen.
LG
Silke
Zoe
 

Beitragvon claudia » 22.09.2003 09:09

hallo silke
...das ist ja wohl ein ding! was sagt denn ein arbeitsvertrag, da müßte doch deutlich stehen, das du ausschließlich für die integrativen kinder zuständig bist!
ich kenne es von hiesigen einrichtungen auch nur so, das alle integrativen kinder in einer gruppe sind und die anzahl der kinder in dieser gruppe (ich glaube) 20 nicht überschreiten darf. NRW.
du solltest im forum "recht" mal gerd nach den bedingungen fragen...ich hab das gefühl bei euch läuft einiges quer. *kopfschüttel*
lieben gruß claudia

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pädagogenzeigefingerspitzengefühl.
dr. phil. manfred hinrich

der eine hat eine falsche rechtschreibung und der andere eine rechte falschschreibung.
georg christoph lichtenberg
claudia
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Integrative Kraft

Beitragvon Andrea113 » 22.10.2003 17:19

Hallo Zoe!
Also bei uns wurde das im letztes Kindergartenjahr folgendermaßen gehandhabt: Wir hatten zwei Kinder die integrativ betreut wurden und zwar in meiner Gruppe. Außer mir war noch eine Praktikantin im Anerkennungsjahr in der Gruppe beschäftigt. Die Zusatzkraft sollte eigentlich zur Unterstützung der Gruppenleitung arbeiten. Da ich aber eine Superanerkennungspraktikantin hatte, war sie ausschließlich für die zwei Kinder zuständig. Mit denen hat sie dann spezielle Angebote durchgeführt.
Ansonsten war sie im Gruppengeschehen integriert. Ach ja, soweit ich weiß, liegt die Kindeanzahl bei uns in NRW bei 25 und darf diese auch nicht überschreiten.
LG
Andrea
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Beitragvon Miriam » 10.11.2003 17:57

Hallo Zoe,

Ich arbeite seit über einem Jahr in einer Integrativen Kita mit drei gruppen in Hessen.
Wir haben zwei Integrative Gruppen.
Eine mit 15 Kindern, davon 5 Integrativ( 3 Erzieherinnen) und eine mit 17 Kindern, davon 3 Integrativ(2,5 Erziehrinnen).
Bei uns ist es so geregelt, daß die anzahl der Integrativen Kinder (jewilige Betreuungsstunden) Die Anzahl der Erzieherinnen in der Gruppe ergibt!
Bei dir wird es wohl auch so geregelt sein.

Doch wir haben uns darauf geeinigt das jede Erzieherin in der jewiligen gruppe für jedes Kind gleichermaßen zuständig ist! Und natürlich auch für die Eltern - und Therapeutenkontakte.

Dies ist eine Interne Regelung und muß auch vom Integrativkind abhängig gemacht werden!

Z.B. würde es nicht bei Integrationskindern mit starken Bindungsschwierigkeiten funktionieren!

Ich hoffe ich kann dir mit diesem Beitrag weiterhelfen,
MfG Miriam
Miriam
 
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Beitragvon Miriam » 10.11.2003 17:57

Hallo Zoe,

Ich arbeite seit über einem Jahr in einer Integrativen Kita mit drei gruppen in Hessen.
Wir haben zwei Integrative Gruppen.
Eine mit 15 Kindern, davon 5 Integrativ( 3 Erzieherinnen) und eine mit 17 Kindern, davon 3 Integrativ(2,5 Erziehrinnen).
Bei uns ist es so geregelt, daß die anzahl der Integrativen Kinder (jewilige Betreuungsstunden) Die Anzahl der Erzieherinnen in der Gruppe ergibt!
Bei dir wird es wohl auch so geregelt sein.

Doch wir haben uns darauf geeinigt das jede Erzieherin in der jewiligen gruppe für jedes Kind gleichermaßen zuständig ist! Und natürlich auch für die Eltern - und Therapeutenkontakte.

Dies ist eine Interne Regelung und muß auch vom Integrativkind abhängig gemacht werden!

Z.B. würde es nicht bei Integrationskindern mit starken Bindungsschwierigkeiten funktionieren!

Ich hoffe ich kann dir mit diesem Beitrag weiterhelfen,
MfG Miriam
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