Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

Alles rung um die Themen Heim- und Jugendarbeit

Moderator: Team

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 17.08.2011 05:34

.
♦♦♦ Weitere von der EKD geplante heuchlerische ENTSCHULDIGUNG gegenüber ihren Opfern. ♦♦♦


Hier also in der „Friedrichstadtkirche - Gendarmenmarkt“ in der Charlottenstraße ( gleich um die Ecke von Unter den Linden ) in Berlin-Mitte, will die EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND am 11. September 2011 ihr Medienspektakel veranstalten:

http://da.wikipedia.org/wiki/Fil:Berlin,_Mitte,_Gendarmenmarkt,_Franz%C3%B6sischer_Dom_und_Franz%C3%B6sische_Friedrichstadtkirche_02.jpg

Wer von Euch zumindest aus Berlin und Umgebung wird an diesem Tag dort hingehen und den Evangelen sagen was Ihr als die von der EVANGELISCHEN KIRCHE Gequälten, und bisher nicht „angemessen“ von IHR „entschädigten“ Ehemaligen Heimkinder davon haltet ?
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 18.08.2011 07:26

.
★★★ EINLADUNG zur Veranstaltung der Evangelischen Kirche am 11.09.2011 ★★★


EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.


Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........


.
Ist die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND für IHRE Verbrechen – wie schwere Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit gegen Kinder und Jugendliche, bereit Sühne zu tun, die „Vergebung“ verdient und nach sich ziehen könnte ?


re ♦♦♦ Weitere von der EKD geplante heuchlerische 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern. ♦♦♦


Eine Veranstaltung von zwei ein halb Stunden Dauer: Sonntag, 11. September 2011


Diakonie
Bundesverband
Präsident Johannes Stockmeier
[ Adresse der Hauptgeschäftsstelle in Berlin ]

EKD - Evangelische Kirche
in Deutschland
Präses Nikolaus Schneider
[ Adresse der Hauptgeschäftsstelle in Hannover ]

EINLADUNG

Berlin, 2. August 2011

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit seinem Beschluss vom 7. Juli 2011 hat sich der Deutsche Bundestag die Empfehlungen zu Eigen gemacht, die der Runde Tisch Heimerziehung in seinem Abschlussbericht vom Dezember 2010 vorgelegt hat. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben frühzeitig deutlich gemacht: Wir stellen uns unserer Verantwortung und sind bereit, unseren Anteil an dem geplanten Heimkinder-Fonds zu übernehmen.

Über materielle Hilfe hinaus ist es uns ein Anliegen gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten. Die Leitungen einzelner diakonischer Einrichtungen, in denen die Aufarbeitung der damaligen Missstände weit fortgeschritten ist, haben dies bereits für ihre Einrichtung getan. In Kenntnis des Abschlussberichtes des Runden Tisches und der Ergebnisse des Forschungsprojekts zur konfessionellen Heimerziehung in der Nachkriegszeit möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich für die gesamte Evangelische Kirche und ihre Diakonie aussprechen.

Dies soll in einem gemeinsamen öffentlichen Akt

am 11. September 2011, 15:00 Uhr
in der Französischen Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin


geschehen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Mit freundlichen Grüßen

J. Stockmeier
OKR Johannes Stockmeier
Präsident des Diakonischen Werkes der EKD

Nikolaus Schneider
Präses Nikolaus Schneider
Vorsitzender des Rates der EKD


Evangelische Heimerziehung in den 1950er und 1960 Jahren.
Bilanz und Verantwortung

Termin

Sonntag, 11. September 2011
Einlass: .14:30
Beginn: .15:00
Ende: ...17:30


Ort

Französische Stadtkirche, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Programm (Wortbeiträge)

Die Praxis der evangelischen Heimerziehung in der Nachkriegszeit
Ergebnisse des Forschungsprojekts der Ruhr-Universitat Bochum

Votum aus der Sicht der Betroffenen

Die Auseinandersetzung von Kirche und Diakonie mit der Heimerziehungsproblematik
Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, OKR Johannes Stockmeier

Erklärung von Kirche und Diakonie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in evangelischen Heimen in den 1950er und 1960er Jahren
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider

Die Beiträge werden musikalisch umrahmt. Am Ende der Veranstaltung besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch.


Anmeldung

Die Veranstaltung ist öffentlich. Als persönlich Eingeladene/r bitten wir Sie jedoch, uns bis zum 4. September 2011 per Fax (auf diesem Bogen) oder per E-mail ( praesidialbereich@diakonie.de ) Rückmeldung zu geben, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.

[ Formular-Bestandteil zum ausfüllen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung oder Absage ]



WICHTIGER HINWEIS: Diese „EINLADUNG“ ist nicht meine, sondern eine „EINLADUNG“ der EVANGELISCHEN KIRCHE an die von IHR Gequälten, und bisher nicht von IHR „angemessen“ „entschädigten“ Ehemaligen Heimkinder. --- Ich bin nur der Berichterstatter. Erschießt also nicht den Berichterstatter.
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 19.08.2011 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 19.08.2011 13:40

.
★★★ Ev. Kirche bittet um Verzeihung und gleichzeitig nimmt Straßburg-Klage in Kauf. ★★★

Sonntag, 11. September 2011 ( 15:00 Uhr ).

Die 2½-stündige „Entschuldigungsveranstaltung“ der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND findet statt

Bild

in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenplatz ( ein gewöhnlicher Treffpunkt und Veranstaltungsort der „Evangelischen Akademie zu Berlin GmbH“, die ihren Sitz im gegenüberliegenden Gebäude in der Charlottenstraße 52-54, Ecke Jägerstraße in Berlin-Mitte hat ).


Berliner Zeitung ( Fr. 19.08.2011 ) - »Evangelische Kirche leistet öffentlich Abbitte« - »Veranstaltung mit misshandelten Ex-Heimkindern geplant« @ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0819/politik/0053/index.html ( Der Artikel erwähnt auch die geplante Klage Ehemaliger Heimkinder vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ).
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 20.08.2011 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 20.08.2011 13:42

.
Nachgereicht

EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND reicht ihren eigenen Pressetext nach – auf jesus.de @ http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/179373entschuldigung-bei-heimkindern.html [ siehe auch @ http://www.ekbo.de/1056349/ ( ohne Datum ) ]

[ Freitag ] 19.08.2011

Evangelische Kirche: Entschuldigung bei Heimkindern

In einer öffentlichen Veranstaltung wollen sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihr Diakonisches Werk bei ehemaligen Heimkindern für Misshandlungen entschuldigen.

Für die gesamte evangelische Kirche und die diakonischen Einrichtungen «möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich aussprechen», heißt es in einem am Freitag in Berlin veröffentlichten Einladungsschreiben des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und des Diakonie-Präsidenten Johannes Stockmeier an Betroffene.

Am 11. September sollen in der Berliner Französischen Friedrichstadtkirche die Leiden der Opfer gewürdigt werden. Ein Gottesdienst ist allerdings nicht geplant. Bei der Veranstaltung sollen auch ehemalige Heimkinder zu Wort kommen. Daneben werden Vertreter der diakonischen Einrichtungen eingeladen, in denen es zu Misshandlungen gekommen war.

Rund 800.000 Kinder und Jugendliche lebten zwischen 1949 und Mitte der 70er Jahre in bundesdeutschen Heimen, etwa 500.000 von ihnen in kirchlichen Einrichtungen. Viele von ihnen wurden misshandelt und zu harter Arbeit gezwungen.

Der Bundestag beschloss Anfang Juli dieses Jahres finanzielle Hilfen für die Opfer und folgte damit der Empfehlung eines Runden Tisches. Mit den Zahlungen aus dem Fonds, der zu je einem Drittel vom Bund, den Ländern und den Kirchen finanziert wird, soll zu Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. 100 Millionen Euro sind für direkte Hilfen vorgesehen, 20 Millionen Euro für Rentennachzahlungen.

Die Diakonie habe frühzeitig deutlich gemacht, dass sie sich ihrer Verantwortung stelle, sagte Sprecherin Ute Burbach-Tasso dem epd. So beteilige sich das Diakonische Werk an dem Hilfsfonds und unterstütze betroffene Menschen bei der Aufarbeitung des erlittenen Leids vor Ort. Neben der materiellen Hilfe sei es Diakonie und EKD auch immer um die Bitte um Entschuldigung gegangen.

Die katholische Kirche und der Caritas-Verband planen keine eigene Veranstaltung, um sich bei den Opfern zu entschuldigen. Aus der Caritas hieß es, im Fokus stehe jetzt die Entschädigung, die umgesetzt werden müsse.

Impressum @ http://www.jesus.de/blickpunkt/service/impressum.html

Bundes-Verlag GmbH
Bodenborn 43
D-58452 Witten
email: info[a]jesus.de

Fon: 02302/93093-650
Fax: 02302/93093-709

Redaktionsleitung: Rolf Krüger

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Frieder Trommer

Registergericht: Amtsgericht Bochum
Registernummer: HR-B 8836
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 126872180

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Frieder Trommer
Der Bundes-Verlag und bvMedia Christliche Medien sind Teil der Stiftung Christliche Medien.


Für die Schweiz gilt:

bvMedia Christliche Medien GmbH
Witzbergstrasse 7
Postfach 384
CH-8330 Pfäffikon ZH
E-Mail: info[a]jesus-netzwerk.ch

Fon: 043/288 80 10
Fax: 043/288 80 11

http://www.bundes-verlag.de/
http://www.bvmedia.ch/
http://www.stiftung-christliche-medien.de/
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 21.08.2011 06:31, insgesamt 4-mal geändert.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 20.08.2011 13:46

.
Ich kann nur immer und immer wieder darauf hinweisen ( und tue dies seit Jahren schon ! ) – was, meines Erachtens, in jedem „RECHTSSTAAT“ und in jeder „RECHTSSTAATLICHEN GEMEINSCHAFT“ und „MENSCHENRECHTE ANERKENNENDEN GESELLSCHAFT“ selbstverständlich wäre:

»Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollständige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »Sühne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »Entschädigung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apology and all that is part of that ! ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Apology" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).

Ob das aber von der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als solche je akzeptiert wird bezweifele ich --- zumal dieses Sachbuch nur in englischer Sprache erscheint und sich bisher niemand darum bemüht hat es ins Deutsche zu übersetzen um es einer breiten deutschen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies wäre, meines Erachtens, als ein Anfang, schon mal unbedingt notwendig.
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 23.08.2011 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Opfer„ENTSCHÄDIGUNG“ USA und Opfer„Entschädigung“ BRD

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 21.08.2011 04:59

.
WELT ONLINE @ http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13538194/Kirche-zahlt-Missbrauchsopfer-6-3-Millionen-Dollar.html
( 11.08.2011 )

USA

Kirche zahlt Missbrauchsopfer 6,3 Millionen Dollar

Ein Mann, der jahrelang von einem Priester missbraucht worden war, bekam nun eine hohe Entschädigung. Darin enthalten waren auch Zinsen.

Nach einem neun Jahre dauernden Gerichtsstreit hat ein Missbrauchsopfer in den USA eine Entschädigung von 6,3 Millionen Dollar erhalten. Der Mann wurde nach eigenen Angaben in den 70ern jahrelang von einem ehemaligen Priester sexuell missbraucht, die Diözese soll den Täter gedeckt haben.

Die Schecks für die finanzielle Entschädigung übergaben die Diözese von Belleville im US-Staat Illinois und ihre Versicherung während eines Gerichtstermins am Mittwoch. Die Geschworenen hatten dem Opfer vor drei Jahren fünf Millionen Dollar zugesprochen. In der jetzigen Gesamtsumme sind unter anderem seitdem angefallene Zinsen enthalten.

dapd/cc




DER WESTEN @ http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Ein-Leben-lang-Missbrauchsopfer-id4953920.html
( 11.08.2011 )

DEUTSCHLAND

Katholische Kirche zahlt Entschädigung

Ein Leben lang Missbrauchsopfer

Im Westen, 11.08.2011, Martin Tochtrop

Essen. Mit 3000 bis 10 000 Euro entschädigt die katholische Kirche 560 Opfer. Der Gelsenkirchener Wilfried Fesselmann, der als Junge von einem Pfarrer missbraucht wurde, sagt: Das reicht nicht.

Für viele Missbrauchsopfer ist es eine Genugtuung, wenn sie jetzt ein paar tausend Euro von der katholischen Kirche bekommen. Für Wilfried Fesselmann, der als Junge einen Kaplan oral befriedigen musste und sein ganzes Leben lang von den Erinnerungen an dieses traumatische Erlebnis verfolgt wurde, nicht. Für den Gelsenkirchener reicht diese Entschädigung, Wiedergutmachung, Abfindung oder wie immer man sie nennt, nicht aus. Bei weitem nicht. Der 42-Jährige ist eines von 560 Opfern sexueller Gewalt innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland, die sich geoutet haben und in diesen Tagen Ausgleichszahlungen bekommen – zwischen 3000 und 10 000 Euro. Fesselmann und sein Anwalt beharren auf rund 900 000 Euro, wenn man ein durch Missbrauch verpfuschtes Leben überhaupt mit Geld aufwiegen kann.

Der Familienvater ist seit 15 Jahren nicht in der Lage zu arbeiten, Autofahren fällt ihm schwer, ins Flugzeug steigen kann er gar nicht. Posttraumatische Panikstörungen nennen die Ärzte seine Krankheit, Fesselmann nimmt Psychopharmaka. Der Rüttenscheider Kaplan, der ihn als Elfjährigen missbrauchte, habe in 15 Jahren an die 900 000 Euro Gehalt bekommen – die Maßeinheit für Fesselmanns Forderungen.

Der Gelsenkirchener will die exakte Summe, die er gerade vom Ruhrbistum erhalten hat, nicht nennen. Zum einen wegen des Jobcenters, das außergewöhnliche Einnahmen von seinen Unterstützungsleistungen abzieht. Zum anderen will er keinen Neid gegenüber Leidensgenossen erwecken. „Ich finde es unfair, wenn ein Opfer, das über 300-mal vergewaltigt wurde, dadurch beziehungsunfähig ist und Schmerzen hat, das gleiche Geld bekommt wie ich, der ja ‘nur’ einmal missbraucht wurde“, erklärt Fesselmann.

„Wir haben relativ flott gearbeitet“, erklärt der Pressesprecher des Ruhrbistums, Ulrich Lota. 27 der insgesamt 33 Fälle seien mittlerweile abgearbeitet, davon drei aus dem Ordensbereich. Bis zu 5000 Euro seien pro Opfer ausgezahlt worden, in besonders schweren Fällen auch mehr. Ob die Antragsteller wirklich einverstanden, gar zufrieden mit der Wiedergutmachung sind? „Vielleicht der eine oder andere nicht. Die Mehrheit aber schon“, sagt Karl-Georg Evers vom Arbeitskreis zum Thema Missbrauch Minderjähriger des Ruhrbistums. „Ganz wichtig ist aber die Geste als solche, die Anerkennung des Leides, das kirchliche Amtsträger Minderjährigen angetan haben“, macht Evers deutlich.

Dieses Eingeständnis der Kirche, dieses Entgegenkommen den Opfern gegenüber, deren Verbände die Dunkelziffer der Missbrauchten um ein Vielfaches höher schätzen, reicht Fesselmann nicht aus. Er fordert mehr, nicht nur Geld, sondern auch bessere Aufklärungsarbeit, mehr Transparenz, vor allem aber Reue und Demut.

Ende August will er vors Amtsgericht Bonn ziehen, mit seinem us-amerikanischen Anwalt Jeff Anderson. Der versierte Jurist aus Minnesota hat in Sachen Entschädigungen bereits einen Riesen-Erfolg erzielt: Im Fall von 200 Gehörlosen, die in ihrer Kindheit in einem kirchlichen Heim missbraucht wurden, erstritt Anderson etliche Millionen Dollar Schmerzensgeld.

Darüber hinaus sucht Fesselmann den Kontakt nach ganz oben, will den Papst höchstpersönlich sprechen. Benedikt XVI. reist schließlich im September nach Deutschland, in Berlin haben Missbrauchsopfer zu einer Demonstration aufgerufen. „Es ist ein Unding, dass sich Herr Ratzinger in jedem Land mit Missbrauchsopfern trifft, nur in seinem Geburtsland nicht, in dem es doch heißt ‘Wir sind Papst’.“



Überhaupt keine Entschädigung in DEUTSCHLAND seitens KIRCHE oder STAAT für andere Formen von Misshandlung ( die keine „sexualisierte Gewalt“ darstellt ) oder „Ausbeutung durch unentlohnte Zwangsarbeit“ ( die keine erzwungene „sexuelle Dienstleistung“ war ).
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 22.08.2011 05:15, insgesamt 7-mal geändert.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Demonstration und Protest gegen Papstbesuch formiert sich.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 21.08.2011 05:13

.
Wer nimmt an der Demonstration gegen den Papstbesuch teil ?
Ist es angebracht, dass der Papst im Bundestag redet ?
Was kostet der Papstbesuch dem deutschen Steuerzahler ?


Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11851


hpd - Humanistischer Pressedienst
19 Aug 2011 - 10:02 Nr. 11851

Demonstrationsfreiheit


Klage gegen Demoverbot vor Brandenburger Tor

BERLIN (hpd) Das Bündnis „Der Papst kommt“ hat auf seinem gestrigen Netzwerkreffen beschlossen, gegen das geplante Demonstrationsverbot vor dem Brandenburger Tor auf dem Rechtsweg vorzugehen.

In diesem Zusammenhang wurden auf dem Bündnistreffen die von der Versammlungsbehörde vorgeschlagenen Alternativrouten einstimmig abgelehnt. Der Berliner CSD e.V. und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) als Anmelder der Demonstration werden nun gemeinsam als Kläger auftreten.
Anlässlich der Rede des Papstes im Deutschen Bundestag hat das Bündnis „Der Papst kommt“ für den 22. September um 16.00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor und anschließender Demonstration aufgerufen. Das Bündnis wurde Anfang des Jahres vom LSVD Berlin-Brandenburg initiiert, ihm gehören mittlerweile 54 Organisationen an – darunter Gliederungen von SPD, FDP und Grünen sowie der Berliner Landesverband der Partei DIE LINKE. Mehrere tausend Personen haben die Resolution des Bündnisses bereits unterzeichnet. Prominente Personen, wie z.B. Uta Ranke-Heinemann, werden bei der Kundgebung am 22. September eine Ansprache halten.

„Friedliche Demo in Hörweite des Bundestages muss möglich sein“

Hierzu erklärt Jörg Steinert, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg: „Eine friedliche Demonstration in Hörweite des Bundestages muss möglich sein. Den Papst vor der Hörbarkeit einer Protestkundgebung zu schützen, gehört nicht zu den Aufgaben der Sicherheitsbehörden. Das Brandenburger Tor befindet sich außerhalb der Bannmeile des Deutschen Bundestages. Wir wenden uns entschieden gegen eine Einschränkung unseres Rechtes auf Versammlungsfreiheit. Unser Protest ist friedlich und wird von zahlreichen anerkannten Organisationen getragen. Wir lassen uns nicht diskreditieren.“

Auf dem gestrigen öffentlichen Netzwerktreffen haben die beteiligten Organisationen auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses noch einmal explizit klargestellt, dass Gewalt und Straftaten bei der Demonstration nicht toleriert werden. Diesbezüglich bestand innerhalb des Bündnisses zu keinem Zeitpunkt ein Dissens.

LSVD




Siehe auch Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11840

hpd - Humanistischer Pressedienst
16 Aug 2011 - 11:14 Nr. 11840

Papstbesuch


Basteln mit Benedikt




Ratziger kommt - wir auch !
VEH e.V.
Ehemalige Heimkinder protestieren gegen den Papstbesuch !

@ http://veh-ev.blog.de/
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 22.08.2011 05:21

.
♦♦♦ ev. Pfarrer Dierk Schäfer nimmt Stellung zur „Bitte um Verzeihung“ der EKD und Diakonie ♦♦♦


EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.


Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Dierk Schäfer, Diplom Psychologe, in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog,

@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/08/21/statisten-gesucht-fragt-helmut-jacob-in-seinem-blog/

schreibt am 21. August 2011, bezüglich

»Evangelische Kirche will „gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten“« – »Öffentlicher Akt am 11. September in Berlin«


http://helmutjacob.over-blog.de/article-evangelische-kirche-will-gegenuber-den-ehemaligen-heimkindern-um-verzeihung-bitten-81419342.html

Statisten gesucht?“ fragt Helmut Jacob in seinem Blog.

Es geht um die Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) durch den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und den Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier. Sie haben das »Anliegen, gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten«. Das soll am 11. September um 15 Uhr in der Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, in Berlin geschehen.

Nachdem den ehemaligen Heimkindern bereits am Runden Tisch weitgehend die Rolle von Statisten zugewiesen wurde, wäre es schade, wenn sie diese Rolle weiterspielen.

Es gibt zwei Alternativen:

1. Nicht hingehen und

2. qualifiziert teilnehmen.

Die Prügelnonne mitzunehmen, wäre aus zweierlei Gründen falsch. Die ist zum einen katholisch und zum andern symbolisiert sie, was alle ohnehin wissen. Hier geht es nicht um das vergangene, sondern um das aktuelle Unrecht der Entschädigungskarikatur.

Wer die Entschuldigung qualifiziert ablehnen will, kann ganz zivilisiert mit Flugblättern und Transparenten deutlich machen, wie die ehemaligen Heimkinder durch den Runden Tisch und die Rolle der staatlichen und kirchlichen Vertreter zum zweiten Mal in ihren Lebensmöglichkeiten schändlich beeinträchtigt wurden. Wer das tut, muß damit rechnen, wegen Störung einer kirchlichen Veranstaltung nach draußen verwiesen zu werden. Besser ist es, man bleibt gleich vor der Kirche stehen.

Das macht nichts, denn es müssen sich ja nicht alle vorzeitig outen. Einige müssen sich gedulden und an der Veranstaltung teilnehmen. Da die einladenden Herren wissen, daß sie sich nicht selber ent-schuldigen können, brauchen sie ein JA! Mein Votum: Geht hin und sagt unüberhörbar NEIN!

Die Möglichkeit einen schriftlichen Kommentar DAZU abzugeben besteht DORT, in Dierk Schaefers Blog, ebenso.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 25.08.2011 02:39

.
● So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

Fakt ist: DIES WURDE ENTSCHIEDEN UND BESTIMMT ( alles andere ist eine Lüge ! )

In der Bundesrepublik Deutschland wurde kürzlich entschieden: Ehemalige Heimkinder, die damals während ihrer 'HEIMERZIEHUNG' keine erzwungenen sexuellen Dienstleistungen erbracht haben, sondern in den damaligen Heimen "nur" auf physische und psychische Weise misshandelt wurden und "nur" gezwungen wurden, unentlohnte ZWANGSARBEIT zu leisten, haben keinen Anspruch auf Entschädigung und werden nicht entschädigt werden. Die Organisationen der Täter und Schädiger aus Staat und Kirchen haben in dieser Sache den maßgebenden Einfluß genommen und bekommen. Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.
Was damalige erzwungene sexuelle Dienstleistungen betrifft: In den USA werden Kindsopfer sexualisierter Gewalt durchschnittlich mit Summen in Höhe von 5 Millionen Dollars entschädigt. In der Bundesrepublik Deutschland bestimmen KIRCHE und STAAT maximal 5 Tausend Euros zu zahlen – genau 0,1% dessen was ein Opfer in den USA an Entschädigung bekommt ( wenn wir einfach mal für diese Zwecke die verschiedenen Währungen als gleichwertig betrachten ).

Das nennt sich 'Entschädigung Made in Germany'.


Formuliert von dem in 1946 geborenen Ehemaligen Heimkind Martin Mitchell - Australien 2011.



That is what "Heimkinder-Compensation" looks like in the Fatherland !

Fact is: THIS WAS DECIDED AND DECREED ( everything else is a lie ! )

In the Federal Republic of Germany it was recently decided and decreed: Former children and youth who whilst undergoing [ non-court imposed ] 'INSTITUTIONAL CORRECTIONAL PAEDAGOGY' were not compelled to perform "sexual services" but who were "simply" physically and psychologically abused and "simply" compelled to perform unpaid FORCED LABOUR, have no right to claim damages and will not be compensated. The perpetrators, ie. those having committed the abuse and caused the damage are the only ones entitled to determine the outcome of all these matters of complaint. Their determination is final and not subject to review.
In cases of institutionalised children and youth having been compelled to perform "sexual services" whilst undergoing such institutionalisation: In the US the average payout of compensation to victims of "child sexual abuse" is 5 Million Dollars. In the Federal Republic of Germany CHURCH and STATE themselves determine and decree that in all such cases of "child sexual abuse" compensation shall be limited to 5 Thousand Euros – exactly 0.1% of that what victims of all such "child sexual abuse" are being paid in compensation in the US ( if we simply, for this purpose, consider the various currencies to be of equal value ).

That is called 'Compensation Made in Germany'.


Formulated by the in 1946 born former institutionalised child/youth Martin Mitchell - Australia 2011.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Heimkinder-Entschädigung und die beiden Großkirchen

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 04.09.2011 05:52

.
Der evangelische Papst kommt nach Berlin ( 11 Tage früher als der katholische Papst )

Wer wird dem ev. Präses Nikolaus Schneider ( höchster Würdentrager der Evangelischen Kirche in Deutschland ) am So. 11.09.2011 bei seinem Besuch in Berlin zujubeln ?

Oder ihn und sein Gefolge verfluchen ?

„Traumhaft“[ Traumhafte Darstellung der Situation ehemaliger Heimkinder und Heuchelei ihrer Peiniger ]http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/01/traumhaft/


Ohne Strafe keine Vergebung, ohne Sühne keine Versöhnung
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Vergebung ohne Geständnis und Gericht und ohne Sühne ist billige Gnade.“ ( DIETRICH BONHOEFFER, 1906-1945 ).

Die Bibel und das Christentum nehmen Schuld, Sühne und Vergebung ganz ernst. [ ... ] Gott kann zwar, will aber nicht ohne Sühne versöhnen.“ ( Ansprache von ERZBISHOF LUDWIG SCHICK beim Aschermittwoch der Künstler, am 25. Februar 2009 in Nürnberg ).
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 10.09.2011 05:00

.
In seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog ( Basis-URL http://dierkschaefer.wordpress.com/ ), schreibt der evangelische Pfarrer Dierk Schäfer am Donnerstag, 8. September 2011, um 15:02 Uhr:

Eine Schlusstrichveranstaltung?

Die EKD und federführend der Archivar, das Gedächtnis des Diakonischen Werkes der EKD, planen ganz offensichtlich [ am So. 11.09.2011 ] eine Harmonieveranstaltung in Berlin. Man will Vergebung und hat dafür ein Opfer gefunden. Diesem ehemaligen Heimkind ist die Rolle zudacht, die Sünden der kirchlichen Einrichtungen zu tragen. Mir als Theologen kommen natürlich biblische Parallelen in den Sinn. Doch man sollte diese Veranstaltung nicht überhöhen und nüchtern analysieren, was dort überhaupt nur geschehen soll und kann.

Geplant ist, wie man nun weiß,

1. »ein Vortrag von Prof. Dr. Jähnichen und eine Stellungnahme einer Betroffenen; dabei handelt es sich um Frau Djurovic, die als Mitglied am Runden Tisch Heimerziehung selbst in einer evangelischen Einrichtung lebte.« (Natürlich hat sie nicht als Mitglied des Runden Tisches im Heim gelebt. Man sieht an dieser grotesken Formulierung, daß der Archivar entweder mit heißer Nadel näht oder schlicht nachlässig ist, weil er die lästige Bagatelle möglichst schnell vom Tisch wischen will.)

2. »Weil es notwendig ist, bei einer solchen Veranstaltung nicht nur wenigen Rednern zuzuhören, sondern Betroffene und Institutionenvertreter miteinander ins Gespräch zu bringen, schließt sich an den ersten, eher formalen Teil der Veranstaltung ein zweiter Teil für Aussprache und persönliche Begegnung an.«

Da es sich um massive Interessengegensätze handelt, wäre es angemessen gewesen, neben einem (ich unterstelle) professionell, also unvoreingenommen arbeitenden Wissenschaftler zwei konträre Meinungen zu Wort kommen zu lassen, also auch jemanden, von dem man weiß, daß er nicht bereit ist, die Entschuldigung der Kirche zu akzeptieren, weil er die gegebenen Bedingungen nicht akzeptiert: die Arbeitsweise des Runden Tisches und seine Empfehlungen, auf die sich nun alle, außer den ehemaligen Heimkindern, erleichtert berufen.

Doch das wäre wohl zu unbequem.

Dabei wissen wir z.B. von Herrn Trost, daß nicht einmal diese Empfehlungen von allen Einrichtungen des Diakonischen Werkes umgesetzt werden. Keine Akteneinsicht, keine Hilfe bei der Suche nach Leidensgenossen – wenigstens wurde ihm kein Verständnis geheuchelt.

Wie wäre es, wenn vor einem peinlichen Ritual die kirchlichen Einrichtungen erst einmal ihre Hausaufgaben machen? Das gilt auch für Aprath.

Was können die ehemaligen Heimkinder nun tun?

Es gab zwei Abstimmungen über die Ergebnisse des Runden Tisches. Mit Recht wurde eingewandt, sie seien nicht repräsentativ. Doch das waren die drei vereinzelten Heimkinder ohne Mandat am Runden Tisch noch weniger.

Wer also zeigen will, was er vom Entschuldigungsbegehren der Kirche hält, der mache dies deutlich.

Ich weiß, daß viele ehemalige Heimkinder an der Armutsgrenze leben, wobei ein gerüttelt Maß Schuld auf die förderliche Wirkung der Heimerziehung kommt. Wer also das Fahrgeld nicht aufbringen kann, der schicke sein Votum an Frau Djurovic. Ich halte sie für eine ehrliche Frau, die in ihrem Vortrag die Stellungnahmen ihrer Leidensgenossen nicht unterschlagen wird. Hoffentlich ist ihre Mailadresse noch aktuell: s.djurovic@t-online.de . Ich denke, durch ein solches Mandat wird Frau Djurovic ihre Aufgabe erleichtert.

Wer aber an der Veranstaltung teilnehmen will, nehme ein Transparent mit oder klebe sich seine Meinung an die Brust: Vergebung? Und dann je nach Meinung JA! oder NEIN!

Ich denke, „die Kirche“ sucht mit ihrem Entschuldigungsbegehren nur die Legitimation, nicht mehr leisten zu müssen, als die kärglichen Ergebnisse des Runden Tisches ihr auferlegen. Diese Legitimitätslücke können nur die ehemaligen Heimkinder füllen. Ob die das wollen, müssen sie selber wissen – und deutlich zum Ausdruck bringen.

QUELLE: http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/08/eine-schlusstrichveranstaltung
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

VEH e.V. Brief an Angela Merkel und das Medienecho dazu.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 10.09.2011 05:59

.
Diesen HEADER füge ich hinzu am Vormittag, Freitag, 16. September 2011 ( und das hat seine guten Gründe ):

VEH e.V. Brief an Angela Merkel und das MEDIENECHO dazu.

Wer spricht dagegen ?
Was spricht dagegen ?
Wer lehnt sich dagegen auf ? --- Wer lehnt sich gegen dieses SCHREIBEN auf ? --- [ d.h. Wer hat genau was gegen diesen Brief einzuwenden ? ]



Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.


8. September 2011


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser anderen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen:

Es ist der Tag, an dem die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unübersehbar entscheiden kann und wird, ob das von der Politik propagierte Mitgefühl für unsere Leiden wahrhaftig ist oder ob es – mitsamt des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und des „Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch“ – lediglich ein Mittel war, uns in relativer Sicherheit zu wiegen und in Wahrheit sämtliche gerechten Ansprüche auf Aufklärung der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, Entschädigung und Entschuldigung hinauszuzögern und letztendlich im Papierkorb der Geschichte verschwinden zu lassen.

Wir bitten Sie eindringlich, Frau Bundeskanzlerin, Ihren Einfluss als führende Frau in unserem Land geltend zu machen und den Papst zu einer Öffnung sämtlicher Archive und Kirchenbücher der Orden und Bistümer und des Vatikans zu bewegen.

In diesen Akten liegen die Beweise für unser Leiden. Liegen praktisch unsere Leben! Wir brauchen, um in Frieden mit uns selbst leben zu können, eine möglichst lückenlose Aufklärung aller an uns begangenen Verbrechen, seien sie psychischer, physischer oder sexueller Art!

Wir bitten Sie ebenso dringend, den Papst zu überzeugen, dass seine Kirche die zahllosen Opfer – die meisten von ihnen sind heute alte Menschen, die in tiefer Armut leben – angemessen entschädigen muss, selbst wenn dies auf Kosten des unermesslichen Reichtums dieser Kirche geht. Und dass diese seine Kirche mit gutem Beispiel vorangehen muss und Bund, Länder und auch die evangelische Kirche auffordern muss, dass eine für die Überlebenden dieser innerkirchlichen Verbrechen vorgesehene Entschädigung auf keinen Fall eine neue Demütigung bedeutet, sondern wenigstens einigermaßen dem Verlust der Lebensqualität und des Lebenseinkommens Rechnung trägt.

Übermitteln Sie ihm, dass Sie sich mit uns solidarisch erklären und es nicht hinnehmbar finden, dass die Kirche weiterhin Kinderschänder schützt, ihre Taten vertuscht und es zulässt, dass es mit Hinweis auf „Verjährung“ nicht zu einem Strafprozess bzw. einer Schadensersatzklage kommt.

Da wir keine Gelegenheit haben werden, den Papst persönlich zu sprechen, sagen Sie ihm bitte von uns: Unsere Qualen verjähren niemals! Geben Sie uns mit Ihrer Haltung den Glauben zurück: Den Glauben daran, dass dieses Land auch unseres ist.

Mit freundlichem Gruß

Für den Vorstand

Dirk Friedrich, 2. Vorsitzender
Heidi Dettinger, Schriftführerin

Am 08.09.2011 vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) an Frau Merkel persönlich sowie an ca. 200 Pressestellen und Internet Presseportale geschickt.

Und „NetzwerkB“, „Eckiger Tisch“, „Opfergruppe Vollmarstein“, „Ettaler Missbrauchsopfer“, „Freiburg ohne Papst“ und „Mumm e.V.“, unter anderen, wurde gleichzeitig ebenso davon in Kenntnis gesetzt.

QUELLE ( u.a. auch ): http://veh-ev.info/ ( bitte dort ein klein wenig runter scrollen )


DIE BISHERIGE MEDIALE BERICHTERSTATTUNG DAZU.


KNAKatholische Nachrichten Agentur @ http://page2rss.com/page?url=www.kna.de%2F

08 Sep 2011 07:27

08.09.2011 14:55 Heimkinder: Merkel muss mit dem Papst über Missbrauch sprechen Berlin (KNA) Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appelliert, bei ihrem Treffen mit Papst Benedikt XVI. den Missbrauch von Kindern durch Geistliche anzusprechen. Sie so ...

[ Weiterleitung zu http://www.kna.de/# , wo dann mitgeteilt wird „Unsere Agenturdienste können im Abonnement bezogen werden. [ http://www.kna.de/produkte/produkte.html ]“ ( gebührenpflichtig ! ) ]



WELT ONLINE @ http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13594135/Politik-kompakt.html

POLITIK KOMPAKT

Missbrauch
Merkel soll mit dem Papst sprechen

Der Verein ehemaliger Heimkinder hat an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) appelliert, beim Treffen mit dem Papst den Missbrauch von Kindern anzusprechen. Sie solle Benedikt XVI dazu bewegen, sämtliche Archive und Kirchenbücher der Orden, Bistümer und des Vatikan zu öffnen, heißt es in einem offenen Brief.
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 17.09.2011 06:41, insgesamt 6-mal geändert.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 11.09.2011 04:48

.
EKD-Schlußstrichveranstaltung am So. 11.09.2011 in Berlin.

Die Evangelische Kirche äußert sich.

Evangelische Kirche erwartet eine Protest-Demonstration am So. 11.09.2011 in Berlin.

Längerer Artikel aus den Medien der Evangelischen Kirche @ http://www.evangelisch.de/themen/religion/worte-finden-kirche-bittet-heimkinder-um-verzeihung48171

Kurzer Auszug aus diesem Artikel:


„Es gibt ehemalige Heimkinder, für die es ganz wichtig ist, dass sich die Kirche entschuldigt“, sagt Djurovic. Für viele stehe aber die Frage nach Entschädigungen im Vordergrund. Auch am Sonntag wollen frühere Heimkinder vor der Friedrichstadtkirche dafür demonstrieren. So jedenfalls haben sie es im Internet angekündigt. Sie verlangen Entschädigungen, wie Staat und katholische Kirche sie in Irland und Österreich gezahlt haben, pro Person mehrere zehntausend Euro.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Ev. Kirche will ehemalige Heimkindern um Verzeihung bitten..

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 11.09.2011 14:10

.
Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

[ formuliert am ] »10.09.2011«

[ gemeint ist:
die Veranstaltung in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin, am Sonntag, 11. September 2011
]

Zur Show in der Friedenskirche in Berlin.

Als größter Heimkinderverein in Deutschland sind wir nicht einmal zu dieser merkwürdigen Veranstaltung eingeladen worden. Das erinnert uns fatal an die Auslesegeschichte, die man schon beim RTH an den Tag gelegt hatte.

Anscheinend sind nur solche Ehemalige willkommen, die auch ordentlich und brav den Mund halten können und ansonsten den Ablauf dieser "Entschuldigungsorgie" nicht stören wollen.
Wie man im Vorfeld "HörenSagen" hörte, wurden ehemalige Heimkinder gezielt eingeladen.
Dann, nach dem das geschehen ist, erklärte man die anwesende Öffentlichkeit zum Publikum. So etwas rockt ungemein! Es ist ja keine geschlossene Veranstaltung.

Man möchte ihnen Ehemalige empfehlen, die bis zum heutigen Tag ihren Schmerz hinaus brüllen, da er unerträglich ist. Diese Menschen, die man als Kinder und Jugendliche bis aufs Blut gequält hatte, aber als Umsatzbringer der Heimträger und deren Kirchen höchst willkommen waren. Diese Kinder die man mit Zwangsarbeit, Prügel und Verachtung für ihr späteres Leben erzog, sollen nun mit in den Chor der Evangelen einstimmen. Sich sagen lassen wie schrecklich doch all das gewesen ist.
Vielleicht auch noch wie es Frau Vollmer als evangelisches Kirchenmitglied und Vikarin so schön ausdrückte: Es war der Zeitgeist! – Ausgerechnet diese Kirche deren Mitglied Frau Vollmer ist, die alles, aber auch alles, im Schulterschluss mit den Nachfolgern der Täterorganisationen am RTH daransetzte zu verniedlichen und schön zu sprechen, stellt sich nun hin und will die Vergangenheit ad Akta schieben.

Nach wie vor stehen wir, der VEH, solchen theoretischen Lippenbekenntnissveranstaltungen höchst skeptisch gegenüber. Wenn sie dann auch noch an einem nicht gerade neutralen Ort stattfinden, ist bei einigen Heimkindern geradezu Widerwille angesagt. Sie stören sich daran, dass es in einer Kirche stattfindet.

Eine neutrale Alternative war anscheinend gar nicht vorgesehen. Ein sakraler Tatsch musste wohl her.
Da rollen im Gewölbe die gesprochenen, nach Verzeihung heischende Worte, anders. Da ist etwas hallendes, gar geistliches im Sinn oder Unsinn solch eines Vergangenheitsbewältigungstreffens.
Eine Ehrfurcht gebietende Veranstaltung soll es natürlich auch sein. Vielleicht auch eine Verklärung, ja eine Heimholung durch den heutigen Klerus, „der doch ganz anders als der damalige ist.“

Wie man sicherlich annehmen kann, sind viele Ehemalige – aus beiden Konfessionen – nach ihren fürchterlichen Erfahrungen und Erlebnissen ausgetreten. Nun sollen sie wieder in einer Kirche zusammen kommen, den Mund halten und zuhören was die Nachfolger der ehemaligen Täter da von sich geben.

Als sich die evangelische Kirche zu Beginn der im Versuch stecken gebliebenen Aufarbeitung der unglaublichen Menschenrechtsverbrechen an den Kindern und Jugendlichen ertappt sah, hagelt es eine Entschuldigung nach der anderen. Man mag sie nicht mehr hören. Und jetzt auch noch diese unsägliche, wohl krönende Veranstaltung, die allem Anschein nach einen Schlussstrich unter die – nicht mal im Ansatz aufgeklärte und aufgearbeitete Vergangenheit setzen soll.

Ein Hohn für all die Heimkinder, die sehr wohl noch einiges zu den Praktiken und dem was man ihnen angetan hat zu sagen hätten. Das reicht noch für das nächste Jahrzehnt!
Die Fragen die sie noch haben, scheinen immer mehr uninteressant zu werden.
Besonders die eine Frage: Wo sind die Heimakten geblieben?
Die evangelischen Kirchenoberen und ihre Talarangestellten scheinen da reihenweise einen Hörsturz nach dem anderen zu bekommen. Sie verweisen auf die staatlichen Jugendbehörden und haben nicht einmal, abgesehen von ein paar wenigen Fällen, ihre Hilfe bei der unterstützenden Suche angeboten.
Das ist wohl tätige Nächstenliebe auf Lutherisch!

Weiterhin fehlt die öffentliche und uneingeschränkte Bereitstellung von Archivmaterial, um die ungeheuerlichen Verbrechen die man unschuldigen Kindern und Jugendlichen angetan hat beim Namen zu nennen.

Hier und da werden Büchlein und Jubiläumsfestschriften gedruckt, in denen die furchtbaren und eklatanten Menschenrechtsverletzungen keinen Platz haben. Da lobt man sich über die Jahrzehnte hinweg und vergisst wohlweislich sich an die eigene praktizierte schwärzeste Pädagogik zu erinnern. Und wenn man sich dann noch an die 10 Gebote erinnert; von wegen ... kein falsches Zeugnis ablegen... dann weiß man über die Verlogenheit der Prediger im Namen des Herrn Bescheid.
Man wühlt wohl nicht gern im eigene Dreckhaufen. Es könnte ja schmutzige Finger geben.

Ab und an wird stolz von den evangelischen Kirchenchefs verkündet, dass Wissenschaftler, die zudem manchmal auch noch zur eigenen Fraktion gehören, Dokumentationen gefertigt haben. Diese seien zu loben! Vorausgesetzt, dass es denn auch mit der eigenen Sichtweise über eigene Wahrheit übereinstimmt.

Der VEH fordert als größter Heimkinderverein dazu auf mit den unsäglichen Lippenbekenntnissen aufzuhören und endlich Taten folgen zu lassen!

Viele Heimkinder leben am Existenzminimum. Ihnen helfen keine kirchlichen Veranstaltungen und keine kirchlichen Segnungen aus dem Handgelenk heraus.

Das angetane Unrecht ist, wenn überhaupt, nicht mit noch so schönen Worten gut zu machen.
Unsere ehemaligen Heimkinder erwarten eine umgehende unbürokratische Soforthilfe. Es muss Schluss sein mit den Verzögerungstaktiken! Wir fordern, wie bei den "Rettungsschirmen für marode Euroländer" – die ja auch nicht erst lange verhandelt wurden, sofortigen Vollzug in der Heimkinder-Soforthilfe.

Weiterhin mahnen wir ein tatsächliche Entschädigung an, die nicht aus dem geplanten 120 Millionenfonds stammt, da dieser Fonds eine, von uns eingeforderte Entschädigungsrente nicht entsprechen kann.
Wir betonen zum wiederholten Mal: Wir wollen eine Heimkinderentschädigungsrente in Höhe von monatlich 300 €, oder eine Einmalzahlung von 54.000 €. Nicht mehr und nicht weniger!

Der Vorstand des Vereins ehemaliger Heimkinder e. V.
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Ev. Kirche will ehemalige Heimkindern um Verzeihung bitten ?

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 12.09.2011 06:51

.
Ehemaliges Heimkind, Rolf Breitfeld, lehnt „Bitte um Vergebung“ der Evangelischen Kirche in Deutschland für das ihm zugefügte Unrecht und Leid ab.


Sonntag Nachmittag, 11. September 2011 [ mitteleuropäische Zeit / MEZ / CET ]

Betreffend derVeranstaltungder EKD und der DIAKONIE in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin.

Ich nehme Eure Entschuldigung nicht an denn sie ist nicht ehrlich.

Mein Elend begann 1964 mit der Diakonie in Neumünster und endete in einem ehemaligen KZ in Glückstadt.

Wie sieht denn Eure christliche Nächstenliebe aus?
Ich sehe hier nur einen knallhart profitorientierten Wirtschaftsbetrieb, geleitet von Funktionären.

Heimopfer haben in den 50er-70er Jahren in der Obhut von Christenmenschen Zwangsarbeit, Prügel und Isolationshaft erlitten. Bildung und Ausbildung wurden ihnen verwehrt. Das hatte für die Heimopfer ein Leben an der untersten Stufe der sozialen Leiter zur Folge.

Ihr habt hunderte von Millionen an uns verdient und wollt Euch mit 20 Millionen, die größtenteils wieder in Eurem eigenem System versickern werden, aus der Affäre ziehen.

Uns dies jetzt als Wohltat verkaufen zu wollen ist dreist.

An einer korrekten Regulierung der von Euch im großen Stile mitverursachten Schäden scheint Ihr aber nicht interessiert zu sein.

Die Front der Rechtsnachfolger der damaligen Täter, darunter auch die Diakonie, hat die Anerkennung belegbarer Menschenrechtsverletzungen im Endbericht des Runder Tisch Heimerziehung systematisch verhindert.
Dies geschah in Komplizenschaft mit der Moderatorin Frau Antje Vollmer, einer ehemaligen evangelischen Pastorin.

Die Kirchen und somit die Diakonie hätten als selbsternannte oberste Wächter über Moral und Tugend doch auf die Einrede der Verjährung verzichten können.

Ihr seid einfach nur eklig in Eurer Selbstgefälligkeit.
Wie weit wollt Ihr Euch noch von Eurem Gott entfernen?

Rolf Breitfeld, 030/7824805
Ehemaliges Heimkind
 
Beiträge: 1401
Registriert: 22.09.2006 06:05
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

VorherigeNächste

Zurück zu Heim und Jugend

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast