Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

Alles rung um die Themen Heim- und Jugendarbeit

Moderator: Team

Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 16.10.2016 08:12

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SLIGHTLY OFF THIS CURRENT TOPIC

Folgend auf meine persönliche Vorstellung, veröffentlicht hier am Mi. 27.01.2016 um 02:21 Uhr (@
http://www.erzieherin-online.de/diskussion/brett/viewtopic.php?p=8957#p8957), stelle ich jetzt auch – aus gegebenen Anlass (der seinen Ursprung in einem anderen Forum hat) – auf alle Plattformen wo ich im Internet tätig bin (zugeschnitten auf jede jeweilige Internetplattform), folgenden Hinweis:


Für alle die es interessiert.

Ich nutze das
Erzieherin-online.de-Forum, sowie jedes andere Forum und jede Social Network Site wo ich mich betätige, ausschließlich zu Bildungs- und Lehrzwecken aller dort Anwesenden über die DIE SCHMERZHAFTE NACHKRIEGSDEUTSCHE GESCHICHTE DER ʹKINDER UND JUGENDHILFEʹ (jahrzehntelang noch „JUGENDWOHLFAHRT“ genannt); und alle Beiträge, die ich jeweilig wo auch immer diesbezüglich tätige und zur Diskussion stelle und jedwede Diskussion an der ich mich beteilige oder die ich versuche anzukurbeln, dienen ausschließlich diesem Bildungs- und Lehrzweck; und ich habe nicht vor irgend etwas daran zu ändern.

Ich betreibe nirgens Werbung und beziehe nicht den geringsten finanziellen Gewinn aus dieser meiner Aufklärungsarbeit/Bildungsarbeit mit der ich jetzt schon dreizehn Jahre lang beschäftigt bin: innerhalb meinen eigenen beschränkten persönlichen Möglichkeiten, Wissen und Können (auch meinem nicht so voll ausgeprägten deutschsprachlichen Können).

Meine Arbeit und wie ich sie ausführe ist überall hochgeschätzt, aber natürlich nicht von jedem, insbesondere nicht von denjenigen die etwas zu verbergen, zu verschweigen und zu verschleiern haben. Gegen Drohungen von Letzteren, und denjenigen die sich mit ihnen verbunden fühlen, jedoch bin ich völlig immun.

gezeichnet

Martin MITCHELL

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DOKU: Österreich. Kinder in der Obhut perverser Erwachsenen.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 17.10.2016 21:23

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WORTWÖRTLICHE UND WEITMÖGLICHSTE WEITERVERBREITUNG NICHT NUR ERLAUBT, SONDERN AUCH AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT! – MIT GENEHMIGUNG DES „VEREIN BETROFFENE KIRCHLICHER GEWALT“!

Österreichischer Dokumentarfilm: "DIE KINDER LASSEN GRÜßEN"

"DIE KINDER", die hier gemeint sind, sind österreichische „Ehemalige Heimkinder“ und andere „Minderjährige“ institutionalisiert! in der „Obhut“ perverser Erwachsenen.


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"DIE KINDER LASSEN GRÜßEN"

[ Bekanntgebung @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/ ]


SIE WAREN MINISTRANTEN, SCHÜLER, SCHUTZBEFOHLENE, HEIMKINDER, UND WURDEN VON PRIESTERN UND NONNEN SEXUELL, EMOTIONAL UND KÖRPERLICH MISSHANDELT.

„Die Machthaber wollten sich partout aus ihrer Verantwortung schleichen.“ (Joe Auer)

Ein Dokumentarfilm von Patricia Marchart

Begleitet von der Kamera suchen die Betroffenen die Tatorte von damals auf, viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch ihre Familien erfahren zum ersten Mal von diesem verschwiegenen Schmerz. Ein beklemmender Einblick in das wohl größte Verbrechen der Nachkriegszeit. Der nicht aufgearbeitete Missbrauch bleibt ein Trauma quer durch die Gesellschaft, ermöglicht durch ein Milieu der Unterdrückung und der Gottesfürchtigkeit. Eine Anklage, die sprachlos macht, aber auch Hoffnung.

[ Bekanntgebung @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/premiere/ ]

Premiere

Donnerstag, 10. November 2016
Urania Kino Wien Uraniastraße 1, 1010 Wien
Filmstart: 20:15 Uhr (Länge 130min)
Eintritt: € 10,-

Empfang ab 19:00 Uhr im Foyer
Anschließend besteht die Möglichkeit für Interviews mit der Regiseurin und Betroffenen

Kartenreservierung [ Bestellung-Formular ]

Wir haben freie Platzwahl. Die reservierte Tickets sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkassa abzuholen, andernfalls verfällt die Reservierung!

Name

E-mail

Anzahl Karten

Abschicken

[ Trailer @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/#trailer (Länge: 2 Min. und 39 Sek.) ]

[ Bekanntgebung des Impressums @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/impressum/ ]

Impressum

Verein Betroffene kirchlicher Gewalt
Verein, ZVR- Zahl: 1939 38 160
Halbgasse 7, 1070 Wien

betroffen.at - Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt @ http://www.betroffen.at
info@die-kinder-lassen-gruessen.at

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 18.10.2016 08:24

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Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (in dem ich selbst aktives Mitglied bin) informiert Betroffene auf seiner Webseite @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1888 . Wer selbst persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun.

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Medikamente 6: Versuche in Heimen auch in NRW

Medikamentenversuche an Heimkindern auch in NRW

Von Carolyn Wißing

Mehr als 50 Medikamentenversuche an Kindern wurden in deutschen Heimen in den Fünfziger- bis Siebzigerjahren durchgeführt. Dafür hat die Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner Belege gefunden. Auch in Heimen in NRW hat es Testreihen gegeben – teils auf Anordnung der Politik.

[ Ein Foto zeigt die Krefelder Pharmazeutin Silvia Wagner ]

Was Sylvia Wagner bei Recherchen im Rahmen ihrer Doktorarbeit herausgefunden hat, klingt unglaublich: Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Kinder und Jugendliche in Heimen und Psychiatrien sollen zwischen 1950 und 1975 Opfer von Medikamententests geworden sein. Die Pharmazeutin untersuchte systematisch medizinische Fachzeitschriften aus dieser Zeit. Darin berichten Mediziner ganz offen von den Präparaten, die den Heimkindern versuchsweise verabreicht wurden, und den Wirkungen. „Ein Unrechtsbewusstsein scheint es damals nicht gegeben zu haben“, sagt Sylvia Wagner.


Impfstoffe und Psychopharmaka mit gefährlichen Nebenwirkungen

Bei den Medikamenten handelte es sich um Impfstoffe etwa gegen Kinderlähmung sowie Psychopharmaka und Neuroleptika, die normalerweise bei der Behandlung von schweren psychischen Störungen wie Wahnvorstellungen oder Schizophrenie verabreicht werden.„Es ist höchst unwahrscheinlich, dass all die Kinder, die die Medikamente bekamen, unter so massiven Störungen gelitten haben“, sagt Sylvia Wagner. Viel wahrscheinlicher kam es bei den Versuchen auf die sedierende Wirkung der Medikamente an. Die Kinder und Jugendlichen sollten ruhiggestellt werden.

Die Opfer litten damals als Kinder unter den Medikamentenversuchen und tun dies heute als Erwachsene in den meisten Fällen wohl immer noch. „Wenn solche Mittel immer wieder über einen langen Zeitraum verabreicht werden, entstehen langfristige Schäden“, erklärt Sylvia Wagner. Entwicklungsstörungen, Hirnschäden und psychische Leiden sind nur einige mögliche Effekte. Wahrscheinlich aber wissen viele der Opfer nicht einmal, dass sie in der Kindheit als Versuchssubjekte missbraucht wurden – weil sie sich nicht erinnern können oder ihnen gegenüber falsche Aussagen gemacht wurden. Sylvia Wagner hat bisher in keinem Fall Belege für die Einwilligung oder Zustimmung von Elternbzw. Erziehungsbevollmächtigten für die Versuche gefunden.


Mindestens vier Heime in NRW

[ Foto: Blick auf ein Gebäude der Jugendpsychiatrie in Viersen-Süchteln | Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Viersen-Süchteln ]

Sylvia Wagner ist unter anderem auf einen Fachartikel von 1972 über eine Versuchsreihe in der Jugendpsychiatrie Viersen-Süchteln gestoßen. Dort bekamen etwa 30 Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren das Neuroleptikum „Dipiperon“ als Saft verabreicht – angeblich um erhöhte Aggressivität aufgrund von Hirnschädigungen zu behandeln. Zur Verfügung gestellt wurde das Präparat damals vom Pharmahersteller Janssen – heute mit Sitz in Neuss. Das Unternehmen übernahm laut dem Artikel auch die statistische Auswertung der Versuchsdaten.

Der WDR hat bei Janssen nachgefragt, inwieweit heute Kenntnis über diese Versuche besteht und wie das Unternehmen sich zu Medikamententests an Heimkindern positioniert. Schriftlich teilte Janssen mit, dass man bei einer Recherche in den Unternehmensarchiven keine Informationen dazu habe finden können. „Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und werden weitere Recherchen veranlassen, die uns eine abschließende Bewertung ermöglichen werden.“


Auftrag vom Bund und Unterstützung vom Land?

In einem weiteren Heim – vermutlich ein Waisenheim in Düsseldorf – sind laut eines Fachartikels von 1954 mehr als 50 Kinder unter zwei Jahren mit einem Pockenimpfstoff behandelt worden. Im Anschluss führten Ärzte bei einigen der Kinder mehrfach schmerzhafte Knochenmarksuntersuchungen durch, um dabei festzustellen, dass das Knochenmark durch die Impfung geschädigt worden war.

Der Blick auf die Initiatoren dieses Versuches schockiert: Auftraggeber war das Bundesgesundheitsamt. „Materielle Unterstützung“ kam darüber hinaus vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau des Landes NRW. Die Zuständigkeiten liegen heute anders. Auch ein Arzneimittelprüfgesetz in heutiger Form gab es seinerzeit nicht. Der WDR hat das Bundesgesundheitsministerium und das Landesgesundheitsministerium gefragt, ob sie dieser Vergangenheit der Behörden nachgehen werden. Eine Antwort zur Sache steht bisher noch aus.


Aufklärung, Entschuldigung und Entschädigung

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist mit dem dort angegliederten Landesjugendamt zuständig für die Aufsicht über Heime und Jugendhilfeeinrichtungen. Auf Nachfrage versicherte man hier, dass der LVR seit mehr als 10 Jahren die Lebensverhältnisse ehemaliger Heimkinder aufarbeite. Politik und Verwaltung des LVR seien sich einig, „dass den ehemaligen Heimkindern Gerechtigkeit widerfahren muss“. Im Jahr 2014 sei ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben worden, das auch auf die Medikamentenvergabe blicke. „Diese wird allerdings nicht für alle früheren Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilungen erfolgen, sondern exemplarisch.“

Eine sorgfältige Aufarbeitung müsste allerdings wirklich alle Fälle berücksichtigen. Nur so können die Opfer von damals identifiziert werden. Ihnen stehen Entschuldigungen zu genauso wie eine genaue Aufklärung darüber, was damals geschehen ist. Und auch nur, wenn es gesicherte Informationen und Beweise für die Medikamententests gibt, haben die Opfer eine Chance auf Entschädigung.

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Siehe auch das YouTube-Video zu diesem Thema »Medikamententests in Heimen« @ https://www.youtube.com/watch?v=QpTYLyTu_-I&feature=youtu.be (Länge; 12 Min. und 3 Sek.)
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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 20.10.2016 04:52

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ARD1 - 1 Das Erste

Fakt exklusiv | 18.10.2016

[ @
http://www.mdr.de/fakt/fakt-medikamenteversuche-merck-100.html ]


Medikamentenversuche an Heimkindern

FAKT - Di. 18.10.2016, um 21:45 Uhr - 08:27 Min.

Video der Sendung @ http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Medikamentenversuche-an-Heimkindern/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=38402270 [verfügbar bis 18.10.2017]
Ende der 1950er-Jahre wurden Medikamentenversuche an Kindern in einem Essener Heim durchgeführt. Dabei wurde ihnen das Neuroleptikum Decentan verabreicht.


Mit Medikamenten der Pharmafirma Merck sind in einem westdeutschen Heim Ende der 1950er-Jahre Medikamentenversuche an Kindern durchgeführt worden. Das ergaben Recherchen des ARD-Magazins FAKT, die auf den Einschätzungen des Medikamentenexperten Gerd Glaeske und des Historikers Uwe Kaminsky fußen. Vor allem die überproportional hohen Dosierungen sprechen gegen eine therapeutische Anwendung und für Versuche an Kindern.

Demnach erhielten 28 Kinder im Franz Sales Haus in Essen das sogenannte Medikament T-57. Die Abkürzung steht für das hochwirksame Neuroleptikum Decentan aus einer klinischen Erprobungsphase. Das Medikament war seit Ende 1957 auf dem deutschen Markt. Die betroffenen Kinder waren laut einer Liste der Pharmafirma Merck aus dem Jahr 1958 zwischen 5 und 13 Jahre alt.

Die Firma Merck wollte sich zu den Recherche-Ergebnissen nicht vor der Kamera äußern, stehe jedoch einer Aufarbeitung nicht im Wege. Die Heimleitung des Franz Sales Hauses reagierte geschockt auf die Archiv-Funde, aus denen auch hervorgeht, wie die Probanden auf die Medikamentenversuche reagierten. "Es ist total erschreckend. Da muss ich Ihnen also zweifelsohne Recht geben. Und das ist ungeheuerlich", sagte Direktor Günter Oelscher dem Magazin FAKT im Interview. Wenn man das so lese, sei es so, dass man das nicht glauben mag. Oelscher will den Fällen nachgehen und bietet den Geschädigten Gespräche an. Im Franz Sales Haus führte ein angestellter Arzt die Versuche durch. Nach der heutigen Gesetzeslage wären sie strengstens verboten, so Arzneimittelexperte Glaeske.

Das Medikament Decentan ist laut Arzneimittel-Experten typischerweise bei Psychosen oder Schizophrenien eingesetzt worden. Missbräuchlich wurde es auch in der Psychiatrie zur Ruhigstellung von schwierigen Patienten genutzt. Die Dokumente zu den Medikamentenstudien im Franz Sales Haus hat die Doktorandin Silvia Wagner entdeckt, die zu diesem Thema forscht.

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 20.10.2016 05:02

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Hier stelle ich euch mal den Fragebogen zu der gerade erst (Ende 2015/Anfang 2016) begonnenen Studie über die »Medikamentenversuche an Heimkindern« ein; da findet sich auch die Adresse der dazu forschenden Doktorandin Frau Silvia Wagner.
Wir sollten alle nachfragen, denn mich beschleicht so das Gefühl, der Sumpf ist deutlich tiefer, als geahnt.


Fragebogen-Medikamente.pdf
http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Attachment/27964-Fragebogen-Medikamente-pdf/ (63.61 KB)

Wer selbst persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun.

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 23.10.2016 02:35

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Der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH eV.«) auf seiner Vereinswebseite (Basis-URL http://www.veh-ev.eu ) zum Thema »Medikamentenmissbrauch in Heimen« / »Medikamentenversuche an Heimkindern« listet und dokumentiert, berichtet und informiert @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?s=Medikamente+1 :

Medikamente 1: ZDF-Frontal, Feb. 2016 (ca 02.02.2016) @ http://www.zdf.de/frontal-21/medikamententests-deutscher-pharmafirmen-in-kinderheimen-42014560.html

Medikamente 2: Studie „Medikamente in Heimen“ (ca September 2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/wp-content/uploads/2016/10/04_Wagner_Heime-1.pdf

Medikamente 3: Moralisch nicht zu rechtfertigen (ca 11.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1837

Medikamente 4: Studien in Schleswig-Holstein (ca 11.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1835

Medikamente 5: Ruf nach Aufklärung (ca 11.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1833

Medikamente 6: Versuche in Heimen auch in NRW (ca 17.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1888

Medikamente 7: Jahrelang als Versuchskaninchen (ca 19.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1892

Medikamente 8: Versuchskaninchen auch in Schleswig-Holstein (ca 19.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1897

Medikamente 9: Schreikrampf und gelähmte Zunge (ca 19.10.2016) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?page_id=1901

Medikamente 10: Medikamentenversuche beschäftigen die NRW-Politik (ca 19.10.2016) (kommt demnächst auch auf die Liste); jetzt erst einmal nur hier zu finden @ http://www1.wdr.de/nachrichten/reaktionen-medikamententests-heimkinder-100.html

„Außerdem sammeln wir auf unserem YouTube-Kanal alle Videoveröffentlichungen zum Thema.“
Siehe @
https://www.youtube.com/channel/UCKQem7K3SjUULD0Z_Kgdh9g

Und auch auf der Facebook-Seite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH eV.«) @ https://de-de.facebook.com/VEHeV kann man sich jederzeit bezüglich all diesen, und allen anderen Aspekten der »Ehemalige-Heimkinder-Thematik« auf dem laufenden halten.

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 24.10.2016 02:22

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Hinweisen möchte ich auch unbedingt noch auf diesen Artikel:
»
Furchtbar: Heimkinder als Versuchsobjekte! Etwa auch in OWL?« (vom 20.10.2016, um 06:49 Uhr) @ https://www.tag24.de/nachrichten/bethel-sylvia-wagner-medikamente-missbrauch-merck-heimkinder-als-versuchsobjekte-auch-in-bielefeld-174477 (dort muss man dann etwas runterscrollen) („OWL“ steht für „Ost-Wesfalen-Lippe“ „ganz oben in Nordrhein-Westfalen“)

In diesem Artikel wird auch die Frage aufgeworfen ob die »von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel«, in Bielefeld – im Verbund der
Diakonie, d.h. „der Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland“; viele, viele Jahre lang ebenso der direkte Arbeitgeber von Antje Vollmer – , ebenso damals in diesen Medikamentenversuchen an (behinderten) Kindern und Jugendlichen involviert waren.

Ein UPDATE zu diesem Artikel am 20.10.2016, um 15:00 Uhr hält fest:


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UPDATE, 15:00 Uhr: Wie der WDR [ @ http://www1.wdr.de/nachrichten/reaktionen-medikamententests-heimkinder-100.html ] berichtet, hat die »von Bodelschwinghsche-Stiftungen Bethel« [, in Bielefeld, ] Medikamententests an Kindern zwischen 1950 und 1970 eingestanden. Es wird von 38 jungen Epilepsie-Patienten berichtet, die mit dem Medikament Encephabol behandelt wurden. Weder die Kinder noch ihre Eltern wurden darüber in Kenntnis gesetzt.
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Desweiteren verweise ich dann auch auf folgendes weitere WDR-Mediathek-Video
»Nachkriegszeit« -
»Viele Heimkinder für Medikamententests missbraucht«

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/9317302/viele-heimkinder-fuer-medikamententests-missbraucht.html (Länge: 1 Min. 34 Sek.)

22.10.2016 Viele Heimkinder für Medikamententests missbraucht | Quelle: Sarah Widter, N24

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 26.10.2016 08:18

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Zuerst erst einmal diesen Artikel vom 20.10.2016 lesen: »Skandal um Arzneitests an Heimkindern« @ http://www.wz.de/home/politik/nrw/skandal-um-arzneitests-an-heimkindern-1.2298514

Und dann auch unbedingt folgenden Kommentar dazu studieren:


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[ @ http://www.wz.de/home/leitartikel/einer-der-groessten-skandale-der-nachkriegsgeschichte-1.2298509 ]

20. Oktober 2016


NRW

Einer der größten Skandale der Nachkriegsgeschichte

Ein Kommentar von Michael Passon

Wir können es kaum glauben. Das kann und darf es nicht geben. Hinter den Heimtüren von Wirtschaftswunder-Deutschland können ehemalige KZ-Ärzte im Auftrag von Pharmafirmen und teils mit Billigung von staatlichen Behörden Menschenversuche durchführen. Dort, wo die Not und Wehrlosigkeit ohnehin am größten ist. An vergessenen, auffälligen, behinderten, einsamen Kindern in Waisenhäusern, Erziehungsheimen oder Jugendpsychatrien, sogar an Säuglingen. Das ist offensichtlich kein schlechter Film oder die wirre Idee von Verschwörungstheoretikern, sondern die perverse Wahrheit. Und mit Sicherheit einer der größten Skandale in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Unbegreiflich ist zudem die Tatsache, dass die Doktorandin Sylvia Wagner aus Krefeld diese Studien ja nicht vom Meeresboden heben musste, sondern ganz profan in Archiven gefunden hat. Von Pharma-Unternehmen, die wie Merck aus Darmstadt bei der Aufklärung helfen. Andere sperren sich freilich, das ist beschämend und kurzsichtig. Hier ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, die Recherche, so erschütternd sie jetzt schon sein mag, steht erst am Anfang.

Viele Hinweise und Belege stammen aus Fachzeitschriften der Nachkriegszeit. Der breiten Öffentlichkeit zugänglich und mindestens von der Fachschaft zur Kenntnis genommen.

Um es ganz deutlich zu sagen: Wer nicht zumindest versucht hat, diese Methoden zu hinterfragen oder anzuprangern, hat sich mitschuldig gemacht. Es verursacht Übelkeit, dass Betroffene, die diese Medikamenten-Tests thematisieren wollten, bis ins Deutschland von 2016 ungehört blieben. Das wird sich jetzt ändern.

Knochenmark-Punktionen bei Babys. Impfstofftests an Säuglingen, die ihren „sexuell verwahrlosten“ Müttern von Kirchen und Jugendämtern weggenommen wurden, um zu antikörperfreien Versuchskaninchen gemacht zu werden. Psychopharma-Gaben bei ahnungslosen Waisenkindern. Ein Euthanasie-Forscher aus der Nazizeit, der Chef einer Kinder- und Jugendpsychatrie werden konnte. Das alles ist nicht lange her, das ist zeitgeschichtlich grade gestern und macht fassungslos.

Politik, Behörden, Kirchen und Pharmaindustrie schulden die lückenlose Aufarbeitung. Und sie müssen Verantwortung übernehmen.

Betroffene werden klagen. Zu Recht. Diese Methoden waren mindestens moralisch kriminell. Justitia, übernehmen Sie!

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QUELLE: WZ - WESTDEUTSCHE ZEITUNG
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 27.10.2016 23:02

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Erste Reaktion(en) von Landesregierung(en) und Kommunen („Jugendwohlfahrtsbehörden“/„Kinder und Jugendhilfestellen“/„Gesundheitsbehörden“) zu der jetzigen Aufdeckung von NACHKRIEGSDEUTSCHEN MEDIKAMENTENVERSUCHEN an Heimkindern und Psychiatriepatienten in den westlichen Teilen Deutschlands.

Und natürlich wußte wieder mal niemand etwas DAVON, von dem WAS DAMALS DIESBEZÜGLICH IM WESTEN ABGING (während sie, m.M.n., alle schon wieder mal emsig darüber nachdenken wie sie auch DIES unter den Teppich kehren könnten).

VON DER DEUTSCHEN PRESS AGENTUR, DAZU, ERST EINMAL GANZ KURZ:


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6. Oktober 2016 - 17:48 Uhr

Medikamententests

LVR: Leid der Heimkinder aufarbeiten

mit einem Kommentar von Michael Passon
[
siehe den schon im unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread von mir angegebenen Link zu diesem Kommentar ]

Köln. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) will die jüngst aufgedeckten Medikamententests an Heimkindern in Deutschland für seinen Bereich konsequent aufarbeiten. «Wir sind zutiefst erschüttert von den Berichten Betroffener, die in Heimen, Kliniken und Einrichtungen der Behindertenhilfe unfassbares Leid durch den unverhältnismäßigen Einsatz von Medikamenten erfahren haben», erklärten LVR-Direktorin Ulrike Lubek und der Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, Jürgen Wilhelm, am Mittwoch [05.10.2016].

Der LVR wolle eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag geben, zu der Akten in den LVR-eigenen Einrichtungen ausgewertet werden sollen. Es gebe verschiedene mögliche Bezugspunkte zu dem Thema: Als Landesjugendamt führe der Verband seit 1963 die Aufsicht über alle Jugendhilfe-Einrichtungen im Rheinland. Außerdem habe er schon im betreffenden Zeitraum der 1950er bis 70er Jahre eigene Jugendhilfe-Einrichtungen und psychiatrische Kliniken betrieben.

In NRW soll in mindestens fünf Einrichtungen Arznei an Kindern und Jugendlichen getestet worden sein, oft mit verheerenden Folgen für die Opfer. (dpa)

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QUELLE: http://www.wz.de/home/politik/nrw/lvr-leid-der-heimkinder-aufarbeiten-1.2302897

Zusätzlich aber dann auch noch unbedingt folgende längere diesbezügliche NACHRICHTEN vom 26.10.2016 @ http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/medikamententest-kinderheim-landtag-100.html lesen und studieren.

Die Überschrift und der einleitende Absatz zu diesen NACHRICHTEN lautet nämlich:


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Aufklärung über Medikamententests in Kinderheimen wird dauern

Von Carmen Krafft und Christian Wolf

Nach den Enthüllungen über
angebliche Medikamententest an Heimkindern steht die Aufklärung erst am Anfang. NRW-Gesundheitsministerin Steffens machte am Mittwoch (26.10.2016) im Landtag deutlich, dass noch keine gesicherten Informationen vorlägen. Ehemalige Heimkinder fordern Klarheit.

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 28.10.2016 05:49

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Programmvorhersage:

[ @
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Ministerium-schweigt-zu-Medikamentenversuchen,shmag42428.html ]


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SCHLESWIG-HOLSTEIN magazin

Ministerium schweigt zu Medikamentenversuchen

Schleswig-Holstein Magazin - 27.10.2016, um 19:30 Uhr
[
schon wieder überholt, denn es lief schon gestern abend ]

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass von 1950 bis 1970 Medikamentenversuche an Heimkindern durchgeführt wurden. Die angekündigte Aufarbeitung vom Sozialministerium blieb bisher aus.

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mit Video, jetzt hier zu finden @ https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,shmag42434.html (Länge: 28 Min. und 53 Sek.)
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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 28.10.2016 13:46

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Siehe eine weitere diesbezügliche Stellungnahme von dem Evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, in seinem Blog, Dierk Schaefers Blog vom Mi. 26.10.2016, um 19:06 Uhr (MEZ/CET) für die er folgende zutreffende Überschrift gewählt hat »Ein #Aufschrei bitte, fordert Renate Künast.« @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/26/ein-aufschrei-bitte-fordert-renate-kuenast/#comments

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Ein #Aufschrei bitte, fordert Renate Künast.

by dierkschaefer

[ Weiterverbreitung des Ganzen erlaubt und ausdrücklich erwünscht! ]

… und das zu Recht. Es droht ein Gesetz, das es erlaubt, Medikamentenversuche an Personen durchzuführen, die nicht einwilligungsfähig sind, dement also. Man lese die Argumente
[1]. Ich möchte sie erweitern um das Thema der Versuche an Heimkindern[2]. Bis heute werden sie nicht entschädigt für Versuche, die in übler Nazi-Tradition, teils von Nazi-Tätern rechtswidrig an ihnen vorgenommen wurden.

Wird es den Aufschrei geben? Ich fürchte nein. Ein Vorspiel dafür bot die ARD
[3]. »Gestern, am 17. Oktober 2016, schlug die ARD voll zu: „Sie entscheiden über das Schicksal eines Menschen!“, lautete die tagelang vorgeschaltete Werbung des WDR für den Fernsehfilm [Gerichtsthriller] TERROR, eine Abfilmung eines gleichnamigen Theaterstücks von Ferdinand von Schirach[4] Ich twitterte: „Unethischer Populismus, und Fischer schrieb von der größtmöglichen Verarschung des Publikums.[5] [ Bei „Fischer“ handelt es sich um den deutschen Strafrichter Thomas Fischer. - Bitte lesen Sie dazu auch unbedingt @ http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Schuldig-oder-nicht-bringt-Quote-amp-killt-Thema - MM ]

Beides ist richtig. Das Publikum wurde aufs Glatteis geführt und ist darauf ausgerutscht – dies könnte sich bei der Medikamentenfrage wiederholen. Das Glatteis heißt Utilitarismus, und zwar ein äußerst platter, der ohne Rücksicht auf Individuen und ihre Rechte den größtmöglichen Nutzen an der größeren Zahl von Betroffenen festmacht. Die Zuschauer fielen darauf rein, wogen die Zahl der Flugzeuginsassen gegen die Zahl der Stadionbesucher ab und plädierten für Freispruch – ohne groß nachzudenken.

Und die Medikamententests an Dementen? Ist doch klar: Die Testergebnisse nützen einer großen Zahl – unter denen wir uns auch selbst befinden könnten. Was ist dagegen eine kleine Gruppe von Leuten, die gaga sind, nicht mehr merken, was man mit ihnen macht und die ohnehin bald sterben werden?

Ein Aufschrei? Ja, dies ist einer. Schreien Sie mit!


[1] http://www.faz.net/aktuell/politik/renate-kuenast-keine-forschung-an-demenzkranken-14497501.html#GEPC;s3

[2] https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/20/die-kuh-ist-noch-lange-nicht-vom-eis-medikamententests-und-nicht-einwilligungsfaehige-personen/

https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/05/es-geht-nicht-um-das-ob-von-medikamentenversuchen-an-kindern-und-jugendlichen-denn-daran-besteht-kein-zweifel-es-geht-um-das-ausmass-und-das-soll-verhehrend-sein/

http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42079/04_Wagner_Heime.pdf

https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/02/03/demenz-die-medikamente-dafuer-wurden-an-heimkindern-getestet/
https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/05/25/medikamententests-und-nicht-einwilligungsfaehige-personen-ein-ideales-menschenmaterial/

[3] [ http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html . Und siehe auch das Urteil1 BvR 357/05 vom 15.02.2006des Bundesverfassungsgerichts in Bezug auf solch eine Frage @ http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2006/02/rs20060215_1bvr035705.html;jsessionid=98FE167212ADF55A74AB8BA83DAA0C50.2_cid393 - MM ]

[4] [TERROR] »Als Theaterstück läuft es seit einem Jahr sehr erfolgreich, allein in Düsseldorf nudelte man es in der letzten Saison über 60 Mal herunter. Im Theater stimmen gemeinhin 60 Prozent der Zuschauer für „unschuldig“. Im Fernsehen waren mehr als 80 Prozent.« http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/ard-fernsehen-terror-ferdinand-von-schirach-fischer-im-recht/komplettansicht

[5] http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/ard-fernsehen-terror-ferdinand-von-schirach-fischer-im-recht/komplettansicht

dierkschaefer | 26. Oktober 2016 um 19:06 | Tags: Ehemalige Heimkinder, Mißhandlung, Mißbrauch, Zwangsarbeit, Menschenrechtsverletzungen, Runder Tisch, Bundestag, Demenz, Event, Film, Künast, Kultur, Leben, Medikamententests, Versuchskanichen | Kategorien: BRD, Deutschland, Ethik, Geselschaft, heimkinder, Journalismus, Justiz, Kriminologie, Kultur, Leben, Literatur, Medien, Menschenrechte, Moral, Nazivergangenheit, Philosophie , Politik, Psychologie, Recht, Religion, Soziologie, Staat, Täter, Terrorismus, Theologie, Therapie, Tod, Wissenschaft | URL: http://wp.me/pulUf-1UY

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Erstveröffentlichung des Originals: Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 19:06 Uhr (MEZ/CET) @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/26/ein-aufschrei-bitte-fordert-renate-kuenast/#comments (Erhalten in Australien per Email am 27.10.2016 zur weitest möglichen Weiterverbreitung und Weiterveröffentlichung.).
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 30.10.2016 01:03

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NRD.de - Nachrichten

RECHERCHEPOOL SCHLESWIG-HOLSTEIN

Stand: 27.10.2016 17:27 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.

Heimkinder: Kritik an Aufarbeitung des Landes

von Julia Schumacher und Eike Lüthje

@
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Heimkinder-Kritik-an-Aufarbeitung-des-Landes,heimkinder194.html

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Mit Verweis, dort, auch auf „WEITERE“ diesbezügliche „INFORMATION

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RP-ONLINE - Rheinische Post

Forderung im NRW-Landtag: Medizintests an Heimkindern sollen aufgeklärt werden

26. Oktober 2016 | 17.37 Uhr

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http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/medizintests-an-heimkindern-sollen-aufgeklaert-werden-aid-1.6351974

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RP-ONLINE - Rheinische Post

Arzneimittelstudien: LVR entschuldigt sich bei Betroffenen von Medikamententests

[LVR“ steht für „Landschaftsverband Rheinland“ (Köln) ]

26. Oktober 2016 | 18.15 Uhr

@
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/lvr-entschuldigt-sich-bei-betroffenen-von-medikamententests-aid-1.6351805

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 30.10.2016 04:29

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Wie ich ja schon mehrmals – über die Jahre hinweg immer wieder mal – versucht habe anzudeuten und klar zu machen, sind, m.M.n., die gesundheitsschädigenden Medikamentenversuche an Heimkindern und Psychatriepatienten im WESTEN juristisch genauso zu werten wie die (gewaltsame und unfreiwillige) Pflichtzuführung von Medikamenten / Präparaten / Drogen / Dopingmitteln an minderjährige Sportler und Sportlerinnen im OSTEN (d.h., ohne ihre Zustimmung und gegen ihren Willen verabreicht)!!
Und was letztere vom Staat nicht verhinderte, aber vielmehr sanktionierte, schwere Körperverletzungen und Menschenrechtsverletzungen betrifft, haben wir ja schon ein diesbezügliches höchstricherliches Urteil (in einer Strafsache!) des Bundesgerichtshofes (BGH): 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000; steht jedem uneingeschränkt zur Verfügung als PDF @
http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf ( 9 Seiten; 1.3 MB )
Solche, unter solchen Umständen begangenen, Verbrechen – (ob begangen im OSTEN oder im WESTEN! - MM) – verjähren nicht, hielt das höchste Gericht!!


Und wenn sie, unter solchen Umständen, strafrechtlich nicht verjähren, verjähren sie natürlich auch zivilrechtlich nicht!!

Aber dieses einfache und einzig logische Argument will einfach nicht in die Köpfe hinein; es wird immer wieder, allerseits, beiseite geschoben und wieder vergessen. – Und die Medien in Deutschland greifen diesen Aspekt natürlich ebenso nicht auf.
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Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 02.11.2016 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 31.10.2016 02:51

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Jemand in einem anderen Forum ist der Meinung:

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Dieses Urteil [ BGH: 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000 ] lässt sich überhaupt nicht auf die ehemaligen [Heimkinder] (West) ummünzen!
Hier geht es um Doping in der DDR ! Urteil kam nur durch die "Hemmung der Verjährung" zustande. Dieses ist kaum für einen ehemaligen (West) umzusetzen.

Angabe falsch und schlecht recherchiert.

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Der evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, in seinem Blog, Dierk Schaefers Blog am So. 30.10.2016, um 10:36 Uhr (MEZ/CET), @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/30/medikamentengabe-an-einwilligungsunfaehige-schutzbefohlene/ , hingegen vertritt diesbezüglich die Meinung:

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Beihilfe zur Körperverletzung – das Urteil des BGH[1] ist umfassender anwendbar.

Nicht nur für minderjährige Dopingopfer des DDR-Sports, auf die das Urteil speziell abzielt, nein, es dürfte auch für
ehemalige Heimkinder gelten, denen psychotrope Medikamente mit zum Teil lebenslang wirkenden Folgen verabreicht wurden, das trifft besonders für regelrechte Medikamententests zu, wie sie nun bekannt geworden sind. Die Beweislage und die Schuldfrage werden sich allerdings als schwierig herausstellen.

Darüber hinaus sehe ich auch Parallelen zur aktuell geplanten Freigabe von Medikamentenversuchen an demente Personen, selbst wenn diese in einer Patientenverfügung bei noch voller Geschäftsfähigkeit zugestimmt haben sollten. Begründung: Die Verweigerung der Nahrungsaufnahme der RAF-Gefangenen wurde während ihres Hungerstreiks respektiert. Wurden sie infolge des Nahrungsmangels ohnmächtig galt, soweit ich mich erinnere war die Rechtskonstruktion: nun seien sie nicht mehr geschäftsfähig, einen Suizid könne ein vernünftiger Mensch nicht wollen, also müsse ihre Zustimmung zur Zwangsernährung ersetzt werden durch einen Ergänzungspfleger. Dies sollte auch für den Zustand der Demenz gelten und damit alle früheren Zustimmungen zunichte machen, soweit sie dem normal-vernünftigen Wunsch nach Gesundheit und Selbsterhaltung zuwiderlaufen.


[1] http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf , mein Dank an Herrn Mitchell für den Hinweis auf dieses Urteil.

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Und in einem längeren Artikel vom hpd - Humanistischen Pressedienstes, vom 01.02.2010, @ http://hpd.de/node/8711 unter der Überschrift »Von Staat und Kirchen verschaukelt«, ist festgehalten und dokumentiert welche Meinung der Hamburger Rechtsanwalt Gerrit Wilmans diesbezüglich vertritt:

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Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der die Interessen der Heimkinder vertritt, kritisierte am Zwischenbericht [des Runden Tisches Heimerziehung], dass er das systematische Unrecht, das den Heimkindern widerfuhr, nicht als „Menschenrechtsverletzung“ werte: „Der Grund für diese Sprachregelung ist offensichtlich: Würde man von Menschenrechtsverletzungen sprechen, so könnte die Verjährung der Verbrechen ausgesetzt werden, was zur Folge hätte, dass die Heimkinder eine juristische Grundlage für materielle Entschädigungen besäßen.“ Wilmans verwies in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des BGH (BGH - 5 StR 451/99), das die Vergabe von Dopingmitteln an uneingeweihte, minderjährige Sportler als Menschenrechtsverletzung wertete. Dabei entschied das Gericht, dass die Verjährung dieser Straftat aufgrund „eines quasi gesetzlichen Verfolgungshindernisses“ geruht habe. „Das Ruhen der Verjährung der Unrechtstaten wurde in dem angeführten Fall damit begründet, dass sie systemimmanent durch das Regime der SED nicht verfolgt wurden“, sagte Wilmans. „Müssen wir diese Logik nicht auch auf den Fall der Heimkinder anwenden? Auch hier müsste doch die Verjährung der Unrechtstaten in den Heimen ruhen, da diese durch die erwiesene Kumpanei des Staates mit den kirchlichen Heimträgern ebenfalls aus systemimmanenten Gründen nicht verfolgt wurden! Sollte sich die schädliche Kumpanei von Staat und Kirche nun am Runden Tisch [Heimerziehung] fortsetzen, wie es gegenwärtig der Fall zu sein scheint, so wirft dies kein gutes Licht auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft!“
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Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 03.11.2016 04:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 02.11.2016 12:12

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NACHRICHTEN IN KURZ VON EINEM DER ÖFFENTLICHRECHTLICHEN SENDER IN DER BUNDESREPUBLIK:

Mehr zu den vormaligen von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, in Bielefeld.


WDR - Westdeutsche Rundfunk @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bodelschwinghsche-stiftungen-bethel-arbeitsgruppe-medikamententests-heimkinder-100.html berichtet (Stand: 31.10.2016, 13:56 Uhr):

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Die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Medikamententests an Heimkindern in den 1950ern und 60ern aufzuarbeiten. Ein Team aus fünf Medizinern und Archivaren soll in den Archiven nach Hinweisen suchen.

Eine Arzneimittelforscherin hatte in einer wissenschaftliche Arbeit herausgefunden: In den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollen in Bethel an mindestens 38 Heimkindern mit Epilepsie heimlich Medikamente getestet worden sein.

Weil keine Namen von Betroffenen bekannt sind, muss das Team großflächig Archivregale durchforsten. Mit der genauen Auswertung des Materials sollen sich später unabhängige Historiker beschäftigen. Inzwischen haben sich zwei Personen in Bethel gemeldet, die möglicherweise selbst von den Tests betroffen waren oder das von Angehörigen vermuten.

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Weitere dortige Angaben vom WDR - Westdeutsche Rundfunk @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bodelschwinghsche-stiftungen-bethel-arbeitsgruppe-medikamententests-heimkinder-100.html :

Bethel räumt Medikamenten-Versuche ein @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bethel-medikamente-100.html

Medikamentenversuche beschäftigen die NRW-Politik @ http://www1.wdr.de/nachrichten/reaktionen-medikamententests-heimkinder-100.html

Pharmatests an Heimkindern | audio @ http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-pharmatests-an-heimkindern-100.html

"Unfreiwillige Medikamentenversuche sind unzulässig" @ http://www1.wdr.de/nachrichten/medikamententests-heimkinder-106.html

Medikamententests auch in Bethel | video @ http://www1.wdr.de/mediathek/av/video-medikamententests-auch-in-bethel-100.html

Medikamentenversuche in Bethel? | video @ http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-medikamentenversuche-in-bethel-102.html

Medikamentenversuche an Heimkindern @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/medikamentenversuche-an-heimkindern-100.html

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