Aufstockung???

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Aufstockung???

Beitragvon Fridolina » 09.03.2010 17:31

Hallo!

Ich arbeite in einem ev. Kiga und bin zu 60% angestellt mit einem alten BAT Vertrag. Nun gäbe es die Möglichkeit für mich event. eine 100% in unserem Haus zu bekommen, aber mit der Bedingung das ich alle Rechte an meinem alten BAT Vertrag sowie meine jetzige unbefristete Stelle verliere. Die 100% ist befristet auf 2 Jahre was danach ist weiß heut niemand.
Kann mir jemand helfen ist das überhaupt möglich? Gilt hier nicht auch das der Arbeitgeber dem Teilzeitbeschäftigten diese 100% Stelle anbieten muß wenn er weiß das dieser Vollzeit arbeiten will.
Ich meine das man einen Änderungsvertrag machen könnte z.B. das ich die Vollzeitstelle erhalte bis zu deren Wegfall, und das ich dann zurück auf meine alte Stelle komme mit den Konditionen des BAT. Ich hätte natürlich gern die 100% Stellle auch mit BAT vergütet da ich ja noch dieses Recht auf Besitzstandwahrung habe.

Kennt sich jemand aus?! Bin dankbar für jede Hilfe.

Viele Grüße Fridolina
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Beitragvon Fleur » 09.03.2010 21:21

Also bei meiner Kollegin ist es so, das Ihre feste Stelle befristet aufgestockt wurde und sie danach wieder ihre alte Stundenzahl hat, denn die ist ja fest.
Aber egschickt von Deinem Träger, wenn Du keine "alte BAT" Stelle mehr hast bist Du ja deutlich schlechter gestellt und er spart enorm.
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Beitragvon eon_tobias » 09.03.2010 22:07

hi fridolina!

ich würd mir auch gut überlegen ob ich zu den bedingungen wechsel. auf die dauer fährst du mit der bat-stelle wahrscheinlich besser?!

lg
tobi (der neidisch aufs alte bat und die überführungstabelle blickt)
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
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Beitragvon Fridolina » 10.03.2010 21:05

Hallo!

Danke für eure Antworten, Tobias ja ich fahre auf Dauer gesehen besser mit dem alten BAT Vertrag, vor allem berücksichtigt zwecks Elternzeit etc. was vermutlich in den nächsten Jahren kommt :lol: und vom Geld auf jeden Fall wäre bescheuert wenn ich das machen würde.
Sicher wäre es fürden Träger eine super Sparmethode wenn ich auf neuen TvöD wechsel aber bin ja nicht auf den Kopf gefallen.
Laß es trotzdem nochmal von der MAV prüfen zur Not ruf ich selbst bei den zuständigen Stellen an um sicher zu gehen das mir kein Bär aufgebunden wird und es doch so funktionieren würde wie ich das gern hätte.
Wäre es sinnvoll bei solchen Sachen Mitglied in der Gewerkschaft zu sein??!

LIebe Grüße Fridolina
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Beitragvon eon_tobias » 11.03.2010 19:13

gewerkschaft macht meines erachtens nach immer sinn. für die spezielle situation macht das auch sinn wenn dein arbeitgeber einer arbeitgebervertretung angeschlossen ist (wie z.b. alle kommunalen sowie kirchlichen einrichtungen)
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Beitragvon Fridolina » 12.03.2010 20:17

Hallo ihr Lieben!

Habe mir mal heute die Mühe gemacht, nachdem ich erfahren habe das der Gemeinderat einer Aufstockung meiner Stelle zustimmen muß und das er dies wohl in vergangener Zeit nicht getan hat wohl aus betriebswirtschaftlichen Gründen.
Grob durchgerechnet würde ich bei einer Aufstockung für 20% über 8000 Euro Brutto mehr kosten als die Kollegin die ja unverschämt niedrig im TvöD eingestuft ist als ich. Und ich glaub es wär sogar noch mehr als die oben genannte Zahl da dies nur mal grob überschlagen ist.
Naja ich genieße jetzt halt weiterhin meinen alten Vertrag bin noch etwas sauer, und das Leben geht trotzdem weiter :)
Irgendwo kann ich es auch verstehen vielleicht würde ich auch so handeln wenn ich an solch einer Stelle säße wer weiß,...

Alles Liebe eure Fridolina
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