Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 25.02.2016 03:17

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! - Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

Und hier ist eine ausgezeichnete Rezension zu diesem wichtigen Film zu finden: https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star ( Filmrezension vom 23.02.2016 )

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Das Team ist der Star

Recherche-Thriller „Spotlight“ thematisiert die Enthüllung von Kindesmissbrauch in der Kirche. Er zeigt, dass Journalismus Teamwork ist – und für offene Gesellschaften unverzichtbar

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WEITERLESEN IM ORIGINAL ( hoch zu empfehlen !! ) @ https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star

"SPOTLIGHT Trailer German Deutsch (2016)"

FILM-TRAILER @ https://www.youtube.com/watch?v=GUOsciGNJLs ( Länge: 4 Min. und 2 Sek. )


Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Aufdeckung, Spotlight, Film, Journalismus, Kirche, Missbrauch, Recherche-Thriller, Widerstand, Katholische Kirche,
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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 25.02.2016 21:45

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KOMMENTAR zum Kinospielfilm "SPOTLIGHT" veröffentlicht in der Hildesheimer
»
Kirchen Zeitung« - »Die Woche im Bistum Hildesheim« ( vom 19.02.2016 ) @ http://kiz-online.de/content/gab-es-ein-system


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19.02.2016

Kommentar


Gab es ein System?

Am nächsten Donnerstag [ 25.02.2016 ] läuft der Spielfilm "Spotlight" in den deutschen Kinos an. Er handelt von der Enthüllung des Missbrauchskandals in der US-Kirche und der Frage: "Gab es ein System?". Ein Kommentar von Hubertus Büker.

Der zentrale Satz im US-Spielfilm „Spotlight“, der jetzt in unsere Kinos kommt, lautet: „Zeigt mir das System!“ Den Satz sagt der Chef des „Boston Globe“, nachdem seine Reporter herausgefunden haben: Es gab im Erzbistum Boston 90 katholische Priester, die Kinder sexuell missbraucht haben. Dem Chef erscheint die bloße Zahl zweitrangig. Er will wissen: Wieso blieben die Täter unbehelligt? Wurden ihre Taten planmäßig unter den Teppich gekehrt?

Ja. Die Kirchenleitung sorgte dafür, dass die Täter davonkamen, unter gütiger Mithilfe von Behörden, Anwälten, Journalisten. „Zeigt mir das System!“ bringt zugleich den Inhalt des Films auf den Punkt: „Spotlight“ führt ein skandalöses Räderwerk der Vertuschung vor Augen, präzise und unerbittlich.

Wer sich den Film anschaut, wird sogleich fragen: Gab es ein „System“ auch in Deutschland?

„Die Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist erst zu Ende erzählt, wenn (…) auch die Geschichte des bischöflichen Versagens erzählt worden ist.“ So drückte es der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke in einer TV-Dokumentation aus. Tatsächlich ist in Sachen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland eine Menge Lobenswertes geschehen. Erschöpfende Antworten allerdings fehlen noch auf Fragen wie: Was wussten die Bischöfe (und die Ordensoberen, wie ergänzt werden muss)? Was haben sie getan oder versäumt?

Gewiss, die Antworten lassen sich nicht aus dem Ärmel schütteln. Das Gros der Missbrauchsfälle in Deutschland datiert aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die damaligen Bischöfe und Oberen leben nicht mehr. Wer könnte die „Geschichte des Versagens“ erzählen? Und selbst wenn noch ein paar brisante Akten in irgendwelchen „Giftschränken“ lagern sollten – wie ließen sie sich unter Beachtung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten verwerten?

Dennoch: Dass die Bischofskonferenz 2011 Christian Pfeiffer und sein Kriminologisches Institut mit der Erforschung des Skandals betraute, durfte man als mutige Entscheidung deuten. Denn was immer man von Herrn Pfeiffer halten mag: Ihm war zuzutrauen, dass er findet, was noch zu finden ist, und dass er es dann auch auf den Tisch legt.

Zweifellos gab es zwingende Gründe, Pfeiffer 2013 den Stuhl wieder vor die Tür zu setzen und eine neue Studie zu starten. Die Erwartung indes ist unverändert geblieben: eine ungeschminkte Analyse zu leisten, so gut das irgend möglich ist. Die dann – unter anderem – zeigt, ob es so etwas wie ein „System“ gab.

Von Hubertus Büker
[ Redakteur
h.bueker[a]bistumspresse.de ]

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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 29.02.2016 03:33

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Ich möchte jetzt hier auch noch einmal zu diesem, erstmalig von mir am 11.02.2016, um 07:02 Uhr, in diesem Thread, in diesem Forum angesprochenen Thema zurückkehren:

Die Schweiz ratifizierte die am 04.11.1950 in Rom vom Europarat unterzeichnete und am 03.09.1953 allgemein in Kraft tretende Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) erst am 28.11.1974 !!
Ehemaliges Heimkind, Walter Nowak, der sich als Kind ohne sein Hinzutun als Schutzbefohlener in der Obhut des Schweizer Staates befand, jedoch, verließ das katholische Kinderheim in Fischingen, in das ihn der Schweizer Staat gegeben hatte, wo er von den Betreibern und ihren Helfershelfern misshandelt und missbraucht wurde, schon im Jahre 1972. Walter Nowak war in diesem Heim von 1962 bis 1972. – Hatte der Schweizer Staat deshalb, während diesem Zeitraum, etwa keine Aufsichtspflicht über das Heim und keine Schutzpflicht über sein, des Staates, Mündel ?? – War der Schweizer Staat nicht schon gemäß seiner Bundesverfassung grundsätzlich zur Achtung der Menschenrechte und der Menschwürde in Bezug auf alle Personen im Lande verpflichtet ??
Der Schweizer Staat – wie ich bisher nur so am Rande habe feststellen können (da ich noch immer keine Kopie der (04.02.2016) Entscheidung des Einzelrichters des Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg im Fall von Walter Nowak gegen Schweiz habe sichten können) – scheint heute tatsächlich argumentieren zu wollen, dass er entweder keine solche Pflichten gehabt hätte, oder, wenn doch, und er diesen damals nicht nachgekommen sei, dass man ihm deswegen nach so langer Zeit nichts mehr anhaben könne, da er sich vollumfänglich auf die Einrede der Verjährung stütze.

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 02.03.2016 04:16

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"SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
"SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!



Wie vorausgesagt seitens DW - Die mediale Stimme Deutschlands - Deutsche Welle öffentlich-rechtliche Medien.

re "SPOTLIGHT"-Film-Rezension @ http://www.dw.com/de/oscar-verd%C3%A4chtig-spotlight-auf-missbrauch-in-der-katholischen-kirche/a-19072649

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Oscar-verdächtig: "Spotlight" auf Missbrauch in der katholischen Kirche

Es sind längst nicht immer nur Action und Waffengewalt, die knisternde Spannung ins Kino bringen. Das schafft auch das biografische Drama über einen realen Skandal und dessen Aufdeckung durch gewissenhafte Journalisten.
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Nach dem Oscars-ausgezeichneten SPIELFILM "SPOTLIGHT", der die Welt hat aufwachen lassen.

Jetzt brauchen wir nur noch UNBEDINGT sobald wie möglich einen Blockbuster-SPIELFILM, der – als Beispiel und Vorbild – die Geschichte der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" darstellt und erzählt

und der dann auch sofort ins Deutsche und auch in viele andere Sprachen übersetzt wird

um genau aufzuzeichnen wie solch eine Untersuchung durchgeführt wird und durchgeführt werden muß um Transparenz und Vertrauen in den ganzen Prozess herzustellen

und auf keinen Fall so laufen darf wie das Kasperle-Theater unter Vorsitz von Antje Vollmer, in der Bundesrepublik Deutschland (2009-2010), das sich »Runder Tisch Heimerziehung« nannte, und sie selbst uns als ‘Wahrheitskommission’ verkaufen wollte.

INFORMATION ZU DIESER UNTERSUCHUNGSKOMMISSION (in Englisch) @
https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Commission_into_Institutional_Responses_to_Child_Sexual_Abuse

Offizielle Webseite der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" (in Englisch) @ https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 02.03.2016 22:45

Antje Vollmer und Hartmut von Hentig auf der gleichen Webseite wie Oscar-winning Film "SPOTLIGHT" !! --- letztere Nachricht zum "Bester Film des Jahres" 2016 unter „Weitere Empfehlungen“ auf dieser Seite.

Zumindest gilt das für heute, Mittwoch, 2. März 2016, wo es so arrangiert und präsentiert auf der Webseite der Frankfurter Allgemeine Zeitung @
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.html zu finden ist; wo auch dieser dortige Artikel – dieser Artikel vom 14.09.2013 – , betitelt »Pädophilie-Vorwürfe - Sexuelle Befreiung« mit diesem einleitenden Abschnitt:

Die Grünen wollten mit der deutschen Geschichte brechen. Dazu gehörte der Umgang mit Sexualität. Sie schufen sich eine Ideologie, die Kindesmissbrauch Vorschub leistete.“ zu finden ist.

Beschlagwortet von der FAZ mit:
Antje Vollmer | Sexualität | Kirche | Daniel Cohn-Bendit | Bündnis 90/Die Grünen | Die Grünen | Nordrhein-Westfalen | Kindesmissbrauch | Alle Themen

Ich berichte nur dass dieses Arrangement in der FAZ heute so ist wie es ist. Ich persönlich habe es nicht so arrangiert. Ich weiß auch nicht ob es so arrangiert und präsentiert für immer bestehen bleiben wird. Warscheinlich nicht. Darum habe ich es jetzt hier einfach mal so festgehalten wie ich es heute gefunden habe.

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Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 11.03.2018 01:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 03.03.2016 09:01

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Zu Verjährungsfragen, in diesem Fall die Schweiz betreffend, vor dem Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg.

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Schweizer Presse: Tages Anzeiger (07.06.2014) @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Dutzende-Asbestopfer-gehen-vor-Gericht/story/31905016

Dutzende Asbestopfer gehen vor Gericht.

Das Asbesturteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird nächsten Mittwoch rechtskräftig. Es droht eine Klagewelle.

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Schweizer Presse: Tages Anzeiger (11.03.2014) @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Strassburger-Gericht-ruegt-die-Schweiz-wegen-Asbestopfern/story/29580623

Strassburger Gericht rügt die Schweiz wegen Asbestopfern.

Ansprüche von Schweizer Asbestopfern auf Schadenersatz und Wiedergutmachung gelten bis heute als verjährt. Der Menschenrechtsgerichtshof beurteilt diese Praxis als
rechtswidrig.

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Nicht nur die Menschenrechtsgerichtshof-Entscheidung in Louise O’Keeffe gegen Irland (Louise O’Keeffe gegen Irland EuGMR 027 (2014), entschieden am 28.01.2014), aber auch diese Asbestopfer-Entscheidung im Fall von Howald Moore and Others v. Switzerland - 52067/10 and 41072/11 in Strassburg (kurze diesbezügliche Zusammenfassung in Englisch @ http://www.echr.coe.int/Documents/CLIN_2014_03_172_ENG.pdf ) (Desweiteren, siehe diesbezüglich, ebenso in Englisch, Chamber Judgement ECHR 069 (2014) 11.03.2014 @ http://www.humanrights.ch/upload/pdf/140311_Press_release_ECHR_judgment_Howald_Moor_and_others__v_Switzerland.pdf ) (UPDATE in Deutsch vom 28.12.2015 @ http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/egmr/ch-faelle-dok/egmr-urteil-howald-moor), ist, m.E., gleichfalls ebenso von größter Bedeutung im Fall des ehemaligen Heimkindes Walter Nowak, sowohl wie auch im Fall aller anderen !! / vieler anderen !! ehemaligen Heimkinder, nicht nur in der Schweiz, aber auch in Österreich, sowohl wie auch in der Bundesrepublik Deutschland !!
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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 05.03.2016 08:38

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EXAMPLES FOR THE PROTECTION AND MAINTENANCE OF UNIVERSAL HUMAN RIGHTS IN EUROPE AND IN THE WHOLE WORLD:

BEISPIELE FÜR DEN SCHUTZ UND DIE AUFRECHTERHALTUNG VON UNIVERSELLEN MENSCHENRECHTEN IN EUROPA UND IN DER GANZEN WELT:



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SOURCE / QUELLE @ http://east-legal.com/statute-of-limitation-in-civil-law/

Marko Petek, PhD, Attorney at Law,

Petek Law office Petek Ltd.

Article pertaining to the (ECHR) Europeran Court of Human Rightsʼ (ECHR) decision in Howald Moor et al v. Switzerland, with judgment in that case having been delivered by the ECHR on 11 March 2014 (the judgment was final on 11 June 2014) on the law of particular compensation claims supposedly falling under statutes of limitations. The decision of the ECHR in Howald Moor et al v. Switzerland was in favor of the applicants / complainants; and that case is henceforth seen as a precendent on the issue of limitation in civil matters (
WEGWEISER ! ).

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Und ich verweise hier auch nochmals ganz besonders auf diesen von mir schon einmal zuvor erwähnten UPDATE im Fall von Howald Moor et al v. Switzerland vor dem EGMR in Strassburg IN DEUTSCH @ http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/egmr/ch-faelle-dok/egmr-urteil-howald-moor


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SOURCE / QUELLE @ https://www.law.kuleuven.be/jura/art/37n2/lemaitre.htm

Several treaties prescribe imprescriptability for genocide, crimes against humanity and war crimes, but have not been ratified widely. (56)

56. 1968 UN-Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, 754 U.N.T.S. 73; 1974 European Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, E.T.S. No. 82, http://www.coe.fr/eng/legaltxt/82e.htm (visited on 11.30.99).

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SOURCE / QUELLE: IJRC - International Justice Resource Centre - »IN LANDMARK RULING, HAITIAN COURT OPENS INVESTIGATION INTO JEAN-CLAUDE DUVALIER FOR CRIMES AGAINST HUMANITY« (25.02.2014) @ http://www.ijrcenter.org/2014/02/25/in-landmark-ruling-haitian-court-opens-investigation-into-jean-claude-duvalier-for-crimes-against-humanity/
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And all these are, in my opinion, also relevant aspects in this matter:

Und all dies sind, m.E., ebenso relevante Aspekte in dieser Sache:

»
Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.«, bzw. in seinem kommenden Berufungsverfahren vor dem EGMR in Strassburg gegen die Einzelrichterentscheidung in seinem Fall.^^

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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 06.03.2016 04:12

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Ich bin in dieser Rubrik (in diesem Themen-Teilbereich) in diesem Thread / Diskussionsfaden nur befasst MIT DER FRAGE DER VERJÄHRUNG IN ZIVILVERFAHREN und wie dies von den höchsten Gerichten und Internationalen Tribunalen weltweit ausgelegt wird, wenn es sich bei einem Vergehen / Verbrechen gegen *Universelles Menschenrecht* ZIVILRECHTLICH UM EINE SCHÄDIGUNG EINER PERSON ODER MEHRERER PERSONEN HANDELT, wo der/die Schädiger nur um sich seiner/ihrer Verantwortung zu entziehen und dem/die Geschädigten um sein/ihr Recht zu bringen auf die Einrede der Verjährung beruft/berufen (wie auch immer diese „Verjährung“ angeblich innerstaatlich in einem gegebenen Land, wie vom Schädiger gewünscht, zustande kommen mag/soll), was er / sie, der Schädiger rechtmäßig nicht darf und nicht kann / die Schädiger rechtmäßig nicht dürfen und nicht können. Die höchsten Gerichte und Tribunale überall in der Welt ( in welcher Sprache auch immer ! ) sind einstimmig in dieser Entscheidung und Bestimmung – in der BEANTWORTUNG DIESER FRAGE – und so auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte !! Und auch nur darum geht es in diesem Thread / Diskussionsfaden was Ehemalige Heimkinder in der Schweiz, in Österreich, sowohl wie auch in der Bundesrepublik Deutschland betrifft !!

NACHTRAG / HINWEIS:
„der Schädiger“ ist ein Schädiger = SINGULAR / EINZAHL (z.B. „der Hauptschädiger“, „der Staat“) und
„die Schädiger“ sind mehrere Schädiger = PLURAL / MEHRZAHL (z.B. Kirche, Staat und Nutznießer Firmen; auch Pharmafirmen).
Die gleiche Grammatik trifft ebenso zu auf „den Geschädigten“ (SINGULAR) (z.B. „das geschädigte ehemalige Heimkind“ / „Mündel“) und
„die Geschädigten“ (PLURAL) (z.B. „die geschädigten ehemaligen Heimkinder“ / „Mündel“).

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SIND DIE NACHKOMMEN WIRKLICH BESSER ALS DIE VORFAHREN?

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 29.04.2016 09:05

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Die damalige *westliche* evangelisch-lutherische Heimerziehung.

SIND DIE NACHKOMMEN DER BETREIBER DIESER DAMALIGEN "TOTALEN INSTITUTIONEN" WIRKLICH BESSER ALS IHRE VORFAHREN?

Die von den Bielefelder "VON BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL" / Bielefelder "VON BODELSCHWINGHSCHEN STIFTUNGEN BETHEL" für ihre Teilanstalt "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" (Kreis Diepholz, in Niedersachsen) am 20.10.2011 und seither ununterbrochen bestehende und betriebene Webseite
http://www.wohnungslos.info wird auch zu diesem Zeitpunkt weiterhin im Internet geo blockiert und für Australien unzugänglich gemacht und jegliche meinerseitige Kontaktaufnahme zu diesem Thema mit den Verantwortlichen diesem "HAUS GOTTES" BETHEL, "HAUS GOTTES" FREISTATT und "HAUS GOTTES" KIRCHDORF mit Bitte um Aufhebung dieser Sperre und uneingeschränkte weltweite Barrierfreiheit von ihnen einfach ignoriert.
Ich, der seit dem 24. März 1964 in Australien ansässige ex-Freistätter Martin MITCHELL (Jg. 1946), soll den Inhalt dieser heutigen "FREISTÄTTER ONLINE ZEITUNG"
http://www.wohnungslos.info nicht lesen, studieren und examinieren können und dürfen. Auf diese Weise versucht man sich der Ausübung möglicher meinerseitiger Kritik gleich von Anfang an und für immer vollständig zu entledigen und so weit wie möglich vom Halse zu halten.

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Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am 09.05.2016 07:36, insgesamt 1-mal geändert.
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 08.05.2016 04:29

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BETHELDasHaus Gottes“ – feiert, bzw. feierte jetzt alsTouristenattraktion!

die von Bodelschwinghsche Institution FREISTATT im Wietingsmoor

am „Himmelfahrtstag“, Donnerstag, 5. Mai 2016

wie berichtet @
http://www.bethel-im-norden.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/ein-abwechslungsreicher-tag-mit-vielen-attraktionen.html?no_cache=1&cHash=c98682b8886569f918b72e9c4d1a189a


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Ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Attraktionen

Bethel im Norden feiert an Himmelfahrt sein traditionelles Jahresfest in FREISTATT

[ 129-jähriges Bestehen ]

[ Foto eines solchen vorherigen Gottesdienstes unter freihem Himmel in FREISTATT ]

FREISTATT. Mit einem Open-Air-Gottesdienst wird das traditionelle Jahresfest des Unternehmensbereiches BETHEL IM NORDEN am Donnerstag, 5. Mai, um 10 Uhr vor dem Verwaltungsgebäude in FREISTATT, v.-Lepel-Straße 27, eröffnet. Anschließend gibt es für mehreren tausend Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm auf dem gesamten Festgelände. Genauere Auskünfte gibt es am Info-Stand im Bereich der Haupteinfahrt und des Verwaltungsgebäudes.

Zahlreiche Gäste werden aber schon viel früher nach FREISTATT kommen. Ab 6 Uhr werden die ersten der mehr als 1800 Flohmarktstände aufgebaut. Und diese müssen nicht lange auf ihre Kunden warten. Zur gleichen Zeit sind viele Helferinnen und Helfer sowie Standbetreiber damit beschäftigt, sich für den Besucheransturm zu wappnen. Ab 7 Uhr können die hungrigen Flohmarktbesucher Kaffee und Brötchen im Freistätter Markt (Haupteinfahrt) bekommen.

Ab 11 Uhr gibt es dann die verschiedensten Leckereien auf dem gesamten Festgelände. Hier ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer sich dann bei den verschiedensten Attraktionen, Karussell, Hüpfburg, Bullenreiten und vieles andere mehr ausgetobt hat, kann am frühen Nachmittag auch noch Kaffee und Kuchen, Eis oder andere Leckereien genießen.

Die Organisatoren haben auch in diesem Jahr wieder für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Dazu gehören auch viele musikalische Highlights. Neben der mobile Band „Beat’n Blow“ sind auch die „Arrested Amtsbrüder“ und „Heiner und die Ohrwürmer“ wieder zu Gast in FREISTATT. Zudem spielt Eberhardt Brünger in HEIMSTATT, wie immer mit dem Pendelverkehr oder per [Moor-]Bahn zu erreichen, seine beliebte Caféhaus-Musik. Für viele Besucherinnen und Besucher, die dabei gerne leckeren Kuchen und Kaffee genießen, ist dies ab 14 Uhr zu einem festen Termin geworden.

Schließlich runden die Feldbahnfahrten nach HEIMSTATT und im Sinnesgarten, zwei Führungen durch die Filmkulisse des Hauses Moorhort (12 und 14 Uhr), eine Treckerfahrt durch das Moor (13 Uhr) und verschiedene Infostände der Arbeitsbereiche dieses abwechslungsreiche Programm von 10 bis 18 Uhr für Jung und Alt ab.


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Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind wegen Förderung mildtätiger, kirchlicher und als besonders förderungswürdig anerkannter gemeinnütziger Zwecke nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bielefeld-Außenstadt, StNr. 349/5995/0015, vom 25.02.2015 für den letzten Veranlagungszeitraum nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.
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QUELLE: http://www.bethel-im-norden.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/ein-abwechslungsreicher-tag-mit-vielen-attraktionen.html?no_cache=1&cHash=c98682b8886569f918b72e9c4d1a189a
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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT"

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 08.05.2016 04:35

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Veröffentlichung schon ein paar Wochen her, aber trotzdem auch heute noch durchaus lesenswert und beachtenswert.

Re
KINOSPIELFILM "FREISTATT"; Erstveröffentlichung des folgenden Berichts: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html


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SPIELFILM "FREISTATT" anschießend Zeitzeugengespräch

Mi, 24.02.2016, 10:00 Uhr

Der
SPIELFILM orientiert sich an der Geschichte von Wolfgang Rosenkötter, der einen Teil seiner Jugend in der menschenverachtenden Heimerziehung der Diakonie in Freistatt im Landkreis Diepholz verbringen musste. Wolfgang Rosenkötter steht im Anschluss an die FILMVORFÜHRUNG für ein Gespräch zur Verfügung und wird Fragen beantworten. Was trieb die Verantwortlichen in Jugendämtern und Heimen an, Kinder und Jugendliche jenseits der Menschenwürde zu behandeln? Was machte das mit den Betroffenen? Wie wurden die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen? Welche Konseqenzen ergeben sich daraus, wenn heute wieder häufiger "hartes Durchgreifen" und "strengere Strafen" gefordert werden?


"FREISTATT" ist nach dem Drehbuch von Nicole Armbruster und Marc Brummund entstanden, das mit dem Emder Drehbuchpreis (vergeben von der Grimme-Jury) und mit der Lola in Gold (Deutscher Drehbuchpreis 2013) ausgezeichnet wurde. "Uns hat diese unerhörte Gleichzeitigkeit fasziniert." sagt Marc Brummund. "Auf der einen Seite eine Gesellschaft, die zwischen Rock´n´Roll und Studentenrevolte schier unbändig nach Freiheit zu streben scheint, auf der anderen Seite die Fortschreibung eines institutionalisierten und in seiner Dimension kaum vorstellbaren Missbrauchs in Erziehungsheimen und Institutionen." Neben bekannten Darstellern wie Uwe Bohm als Stiefvater, Katharina Lorenz als Mutter, Alexander Held als Hausvater, sowie Max Riemelt und Stephan Grossmann als Erzieher, versammelte Marc Brummund für "FREISTATT" ein Ensemble viel versprechender Newcomer wie Langston Uibel, Anna Bullard und Enno Trebs. Sein Hauptdarsteller Louis Hoffmann wurde im Januar 2015 mit dem Bayerischen Filmpreis für den besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Für die Kamera des FILMS zeichnete Judith Kaufmann verantwortlich, den Schnitt übernahm der in 2014 verstorbene Hans Funck. Bei seiner Uraufführung im Rahmen des Saarbrücker Festivals Max-Ophüls-Preis wurde "FREISTATT" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Der
FILM wird im Rahmen der SchulKinoWochen für 9. - 13. Schulklassen in den folgenden Kinos der Region gezeigt:

24.02.2016 Film Palast Nienburg 10:00 Uhr
02.03.2016 KASCH Achim 10:00 Uhr
03.03.2016 CineCity Verden 10:00 Uhr
04.03.2016 Filmhof Hoya 10:00 Uhr

Anmeldungen erfolgen über die Internetseite der Niedersächsischen SchulKinoWoche.


http://www.schulkinowochen-nds.de

Veranstaltungsort
Film Palast Nienburg

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QUELLE: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html

Weitere wichtige Information zur Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« ist unter den folgenden dortigen URLs zu finden:

http://www.wabe-info.de/portal/seiten/impressum-900000003-10007.html?titel=Impressum&naviID=0

http://www.wabe-info.de/wabe-netzwerk/

http://www.wabe-info.de/wabe-foerderverein/

http://www.wabe-info.de/partnerschaften-fuer-demokratie/

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 08.05.2016 04:42

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BETHEL Das Haus Gottes ( in diesem Falle evangelisch-lutherisch )

Die Anstalten des von Bodelschwingh Adelsgeschlecht

ANSTALT FREISTATT IM WIETINGSMOOR


FREISTATT zu Nazi-Zeiten: »Jugendliche aus Bremen in der Betheler Zweiganstalt Freistatt (1940-1945)« (aber nicht nur, sondern auch von 1933-1939 ist hier die Rede !! ) »Recherche, -sichtung und überblicksartige Auswertung der überlieferten Akten« (insgesamt 16 Seiten); fertig gestellt Bremen, 24. November 2015“, ausgewertet und verfasst von Gerda Engelbracht, Kulturwissenschaftlerin / Autorin / Kuratorin; Bremen“ @ http://www.jub-bremen.de/sites/default/files/Studie%20-%20Bremer%20Jugendliche%20in%20Freistatt%20(Engelbracht%2011-2015)_1.pdf

»Grundlagenstudie zur Aufarbeitung der Bremer Jugendhilfe und Jugendfürsorge in der NS-Zeit« (insgesamt 65 Seiten) @ http://kultur-und-transfer.de/wp-content/uploads/2013/04/Vorstudie_Jugendhilfe_Bremen_NS_7_9_2015.pdf

Reichsjugendwohlfahrt

Natürlich waren zu Nazi-Zeiten, wie auch nahtlos danach in Nachkriegsjahrzehnten, genauso wie zuvor, weiterbetrieben, nicht nur Jugendliche aus Bremen im BETHEL-eigenen FREISTATT interniert und wurden dort gezwangsarbeitet; Jugendliche aus ganz Deutschland – und vereinzelt auch aus Österreich – waren zu Nazi-Zeiten im BETHEL-eigenen FREISTATT interniert und wurden dort gezwangsarbeitet:
jedes Jahr mindestens so ungefähr insgesamt 300 Insassen !!

– viele, viele mehr als später in Margot Honeckers JUGENDWERKHOF TORGAU in der DDR –

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 30.07.2016 08:24

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MAN BLICKE EINFACH MAL WIEDER ZURÜCK AUF DIE UNZÄHLIGEN VORHERGEHENDEN BEITRÄGE ZU DIESEM THEMA IN DIESEM ÜBERAUS WICHTIGEN THREAD.

MAN VERGLEICHE SODANN

die jetzige TOURISTEN-ATTRAKTION "FREISTATT" / "BETHEL IM NORDEN"
in Deutschland

mit

der jetzigen TOURISTEN-ATTRAKTION "COLONIA DIGNIDAD" / "VILLA BAVIERA" (BAYERISCHES DORF)
in Chile.


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[ österreichische Presse ] DER STANDARD @ http://derstandard.at/2000041121577/ChileColonia-Dignidad-Mittaeter-bei-Gauck-Empfang ]

Chile: Colonia-Dignidad-Mittäter bei Gauck-Empfang

14. Juli 2016, 19:32

Reinhard Zeitner wurde wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilt

Santiago de Chile –
Ein verurteilter Mittäter der früheren Sektensiedlung Colonia Dignidad [, Reinhard Zeitner,] hat am Empfang der Deutschen Botschaft für Bundespräsident Joachim Gauck in Chile teilgenommen. Mehrere Teilnehmer, darunter der TV-Regisseur Florian Gallenberger, bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass der in einem Prozess wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilte Reinhard Zeitner bei dem Empfang während des Staatsbesuchs Gaucks anwesend war.

Die Strafe für Zeitner war zur Bewährung ausgesetzt worden – die Bewährungszeit wurde auf vier Jahre festgelegt, wie der Oberste Gerichtshof 2013 bestätigte.
In dem Prozess wurde auch der ehemalige Arzt der Colonia Dignidad, Hartmut Hopp, zu fünf Jahren verurteilt. Er entzog sich einer Haftstrafe zunächst durch Flucht nach Deutschland, soll diese aber nun in einem deutschen Gefängnis verbüßen.

Opfer empört

Opfer der Colonia Dignidad reagierten mit scharfer Kritik auf Zeitners Anwesenheit. "Dafür fehlen mir die Worte", sagte der Anwalt Winfried Hempel der Deutschen Presse-Agentur. Hempel hatte früher selbst in der hermetisch abgeriegelten Siedlung rund 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile gelebt.

Die "Colonia Dignidad" ["Kolonie der Würde"] [ebenso bekannt als (»Wohlfahrts- und Erziehungsgesellschaft "Würde"«)] war [
in Betrieb in Chile von 1961 bis 1990 ] unter ihrem Gründer Paul Schäfer ein befestigtes Lager mit sektenähnlichen Strukturen, sie wurde 1991 in "Villa Baviera" (Bayerisches Dorf) umbenannt. Schäfer war 1961 mit Anhängern seiner Sekte "Private Sociale Mission" aus Siegburg bei Bonn nach Südamerika ausgewandert. Während der Militärdiktatur von Augusto Pinochet (1973 bis 1990) wurde die Kolonie ein Folterzentrum der Geheimpolizei. Schäfer starb 2010 in Chile in einem Gefängnis. (APA, dpa, 14.7.2016)

Weiterlesen


Deutschland gibt Akten über Colonia Dignidad frei [ (27.04.2016) @ http://derstandard.at/2000035821814/Deutschland-gibt-Akten-ueber-Colonia-Dignidad-frei ]

Hintergrund


Hintergrund: Die "Colonia Dignidad" [ (29.08.2007) @ http://derstandard.at/1987269/Hintergrund-Die-Colonia-Dignidad ]

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Und siehe diesbezüglich auch die deutsche Presse in FAZ @ http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chile-colonia-dignidad-mittaeter-bei-gauck-empfang-14341320.html

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Chile

Colonia-Dignidad-Mittäter bei Gauck-Empfang

Die VERBRECHEN der Sekte Colonia Dignidad standen im Fokus des Chile-Besuchs von Bundespräsident Gauck. Dass ein verurteilter Mittäter nun bei einem Empfang Gaucks zugegen war, sorgt nicht nur bei Opferverbänden für Fassungslosigkeit.

14.07.2016

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SELBST WEITERLESEN IN DIESEM ORIGINAL-ARTIKEL DER FAZ.
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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 04.08.2016 02:58

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MAN VERGLEICHE.

ZEIT ONLINE @ http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/colonia-dignidad-bnd-folter

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Chile

BND wusste seit 1966 von Folter in Colonia Dignidad

Der BND kannte die Verhältnisse in der deutschen Colonia Dignidad in Chile seit 1966. Die Bundesregierung räumt ein, Menschenrechtsverletzungen seien ignoriert worden.

28. Juli 2016, 2:49 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, fst

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach eigenen Angaben erstmals 1966 von "KZ-ähnlichen" Methoden [ @ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/chile-colonia-dignidad-opfer-entschaedigung-missbrauch ] in der von Deutschen gegründeten Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile erfahren. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor. Allerdings will der BND dies nur aus örtlichen Presseberichten erfahren haben. In der Antwort des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, Stephan Steinlein, wird zudem eingeräumt, dass die Regierung bis 1987 Menschenrechtsverletzungen ignoriert und sich schützend vor die Colonia Dignidad gestellt habe.

Die Colonia Dignidad [ @
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt ] wurde 1961 in Chile von deutschen Auswanderern gegründet. Unter der autoritären Führung des aus Siegburg ausgewanderten Paul Schäfer war die Colonia Dignidad ab 1961 eine stark gesicherte Siedlung, in der es auch zu systematischem Kindermissbrauch kam. Zudem folterte Chiles Geheimdienst dort während der Diktatur von Augusto Pinochet Oppositionelle.

Schäfer wurde 2006 zu langer Haft verurteilt – er starb 2010 im Gefängnis. Die 1991 in Villa Baviera umbenannte Anlage, die heute mit bayerischer Folklore Touristen anlockt, liegt rund 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago.

Für einen Eklat sorgte jüngst die Anwesenheit des als Mittäter zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Reinhard Zeitner beim Empfang der Deutschen Botschaft für Bundespräsident Joachim Gauck in Chile. Auch ein weiteres früheres Colonia-Mitglied war dort anwesend.

Aus Sicht des Linken-Fraktionsvize Jan Korte ist das ein klarer Beleg für den immer noch nicht erfolgten konsequenten Bruch mit der Colonia Dignidad und ihrer Nachfolgeorganisation. Die Umstände der Einladung müssten aufgeklärt werden und Konsequenzen haben.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte unter dem Eindruck des Kinofilms Colonia Dignidad das Verhalten der deutschen Diplomaten als zu zaghaft bezeichnet und die Akten seines Ministeriums dazu vorzeitig freigegeben. Es geht auch um Vorwürfe, dass Menschen, die aus der Colonia entkamen, von der Deutschen Botschaft in Chile kein Schutz gewährt wurde. Normalerweise gibt es für Akten aus dem Auswärtigen Amt eine 30-jährige Schutzfrist, die heute noch den Blick in die Archive nach 1986 verhindert.

Korte kritisierte eine bisher unzureichende Berücksichtigung der chilenischen Folteropfer. "Wer seit spätestens 1966 von den Verbrechen weiß und sich bis 1987 schützend vor die Täter gestellt hat, hat allen Grund, sich zu schämen und zu entschuldigen."

Mit Blick auf die Unabhängige Historikerkommission (UHK) zur Untersuchung der Geschichte des BND und seiner Vorläuferorganisationen von 1945 bis 1968 plant die Bundesregierung nicht, den Zeitraum der Untersuchung zu erweitern, um auch das Kapitel Colonia Dignidad und das BND-Wissen darüber untersuchen zu lassen. Auch das Verhältnis zur argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) ist nicht restlos aufgearbeitet. Beim BND gibt es dazu nach Angaben der Bundesregierung noch rund 40 Akten, mit Verschlusssachen verschiedener Geheimhaltungsstufen bis "VS-Geheim".

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Beitragvon Ehemaliges Heimkind » 05.08.2016 04:24

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MAN INFORMIERE SICH.

SZ.de - Süddeutsche Zeitung @ http://www.sueddeutsche.de/politik/staatsbesuch-eklat-bei-gauck-besuch-in-chile-1.3080132

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15. Juli 2016, 18:44 Uhr

Staatsbesuch Eklat bei Gauck-Besuch in Chile

Bundespräsident Gauck traf in Chile Colonia-Dignidad-Opfer. Zu einem Empfang in der deutschen Botschaft war aber auch ein ehemaliger Scherge der Sekte geladen.

Von Constanze von Bullion, Boris Herrmann, Berlin/Rio de Janeiro

Es sollte eine Verneigung vor den Opfern von Diktatur und Unterdrückung werden, also eine Reise ganz nach dem Geschmack des Bundespräsidenten. Es kam anders. Joachim Gauck und Daniela Schadt sind nach Chile und Uruguay gereist. In der ersten Hälfte des Besuchs stand die Colonia Dignidad im Mittelpunkt. In der totalitären Sekte wurden seit den 1960er-Jahren unter Führung des Deutschen Paul Schäfer Menschen gefoltert, zu Zwangsarbeit gezwungen und Kinder systematisch sexuell missbraucht. Die Sekte unterhielt beste Beziehungen zum Terrorregime Augusto Pinochets, auch das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Chile spielten eine unrühmliche Rolle.

Gauck reiste also mit dem Vorsatz nach Chile, die deutsche Schuld an den Verbrechen der Colonia Dignidad nicht unerwähnt zu lassen.
Deutsche Diplomaten hätten weggeschaut, als in der Sekte "Menschen entrechtet, brutal unterdrückt und gefoltert wurden, und dann gar der chilenische Geheimdienst dort foltern und morden konnte", sagte er. Es sei erschreckend, "was Demokraten zu verdrängen und zu verschweigen vermochten".

Angehörigen der Opfer aber reichte das nicht. Sie reagierten enttäuscht, weil der [deutsche Bundes]Präsident zwar mit Vertretern der Zivilgesellschaft einen offiziellen Termin hatte, nicht aber mit ihnen. Sie konnten ihr Anliegen zunächst nur schriftlich überbringen.
Auf Kritik stieß auch, dass Gauck erklärt, Deutschland trage keine juristische Verantwortung an den VERBRECHEN der Colonia Dignidad [ http://www.sueddeutsche.de/thema/Colonia_Dignidad ]. Das entspricht der Linie der Bundesregierung, die zwar die Akten öffnen ließ, aber keinen Anspruch auf Entschädigungen sieht.


Deutsche Botschaft lädt Sekten-Schergen zum Empfang

Diesen ersten Misstönen bei Gaucks Reise folgte bald ein Eklat. Durch Zufall wurde bekannt, dass bei einem Empfang der deutschen Botschaft in Santiago de Chile ein Peiniger der Colonia Dignidad geladen war. Gauck ließ sich bei dem Empfang anlässlich seines Besuches mit Opfern der Colonia Dignidad fotografieren. Das Bild wurde verschickt - und dabei erkannte jemand im Hintergrund Reinhard Zeitner. Er wurde 2013 in Chile wegen Beihilfe zur Kindesentführung zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt und soll unter anderem Wachmann der Colonia Dignidad gewesen sein. Weil er als Kind aber auch selbst von Sekten-Chef Schäfer gequält worden war, ist er heute in führender Position in einer Opfergruppe. Am Freitag war Zeitner telefonisch nicht zu erreichen. Vor Jahren hat er im Gespräch mit der SZ erklärt: "Wir waren alle Zuhälter für Schäfer, wir hatten doch keine Ahnung."

Der deutsche Regisseur Florian Gallenberger, der einen Film über die Sekte gedreht hat und Gauck bei seinem Besuch begleitete, nannte Zeitner "einen ziemlich berüchtigten Schläger". Gallenberger war es auch, der Zeitner in der deutschen Botschaft ansprach und in Streit mit ihm geriet.

Das Bundespräsidialamt reagierte verärgert auf die Entscheidung, Zeitner einzuladen. "Wir haben großen Wert auf eine sorgsame Auswahl der Gäste gelegt - vor allem im Hinblick auf die Geschichte der Colonia Dignidad", sagte eine Sprecherin Gaucks. "Wir bedauern mit Blick auf die Opfer sehr, dass diesem Maßstab nicht entsprochen wurde." Bei der deutschen Botschaft in Chile war nicht in Erfahrung zu bringen, warum sie auf die Einladung Zeitners nicht verzichten mochte. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, man habe "die Botschaft unverzüglich um Aufklärung gebeten".

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