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Nachrichten der vergangenen drei Monate
(05.11.2011 - 05.02.2012):(Neueste Nachrichten zuerst)
Kristina Schröder: "Alle Kinder sollen faire Chancen auf Bildung und soziale Integration haben"
Auf Initiative der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, veranstaltet das Bundesfamilienministerium heute (Mittwoch) erstmals einen Kinder-Aktionstag zum Thema Integration. Unter dem Motto "Hallo Deutschland - ich gehöre dazu" entwickeln 25 Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 9 bis 13 Jahren einen Tag lang ihre Ideen und Erwartungen zum Thema Integration - und diskutieren darüber mit der Bundesfamilienministerin. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus Berlin, Königs Wusterhausen, Köln und Itzehoe...
[ Quelle: Bundeesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 11.01.2012 ]
Lebenserwartung von Geringverdienern sinkt
Saarbrücken (dpa) - Während die Menschen in Deutschland insgesamt immer älter werden, sinkt bei Geringverdienern die Lebenserwartung. Wurden Arbeitnehmer mit geringem Einkommen 2001 noch durchschnittlich 77,5 Jahre alt, waren es 2010 nur noch 75,5 Jahre...
[ Quelle: dpa, 12.12.2011 ]
Fremdsprachen für Grundschüler: "Früh anfangen allein reicht nicht"
Englisch ab der ersten Klasse? Bringt nicht viel, findet die Landesregierung in Baden-Württemberg und will den frühen Sprachenunterricht streichen. Ein Rückschritt, sagt Sprachwissenschaftler Thorsten Piske und erklärt im Interview, dass schlechte Lehrer bessere Ergebnisse verhindert haben
[ Quelle: Spiegel online, 06.12.2011 ]
Generation «iKids»: Technik beherrscht Wunschzettel
San Francisco (dpa) - Schon die Jüngsten legen Wert auf Technik, vor allem in den USA. Das zeigt ein kurzer Blick auf die Wunschzettel zu Weihnachten. Die neue Generation der «iBabys» wird mit Technik-Spielzeugen überflutet.
Paul Renn ist ein stolzer Vater. Und wie alle stolzen Väter macht er Videos von den Fortschritten seiner einjährigen Tochter Valeria. Er hält ihre Seitwärtsrollen fest, ihr erstes gestammeltes «Da Da», die ersten Schritte - und wie Valeria Papas Tabletcomputer zum ersten Mal bedient. «Es ist unglaublich, wie intuitiv sie dieses Ding ergründet», sagt Renn ungläubig. «Als wäre ihr Verstand verdrahtet damit.»..
[ Quelle: dpa, 06.12.2011 ]
Abgemahnt, gefeuert, geklagt - Die Arbeitsrechts-Urteile der Woche
Von Jochen Leffers
Wenn Chef und Mitarbeiter streiten, haben oft Richter das letzte Wort, in kleinen wie großen Fragen: Riskiert man mit privaten Telefonaten vom Diensthandy den Job? Wer hat beim Parken Vorfahrt - Frauen oder Behinderte? Und kann ein Mord ein Arbeitsunfall sein? Ein Überblick über aktuelle Urteile...
[ Quelle: Spiegel online, 05.12.2011 ]
GEW: „Zehn Jahre PISA-Trauma – und kein Ende“
Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat darauf hingewiesen, dass die Frage der Chancengleichheit auch zehn Jahre nach PISA nicht gelöst ist. „Mangelnde Chancengleichheit ist die offene Wunde des deutschen Schulsystems, die immer noch eitert. Politik und Kultusministerkonferenz (KMK) haben mit ihren Aktivitäten großenteils auf das falsche Pferd gesetzt. Schwerpunkte sind nicht richtig definiert worden, die Bundesländer haben sich mit Maßnahmen wie der Schulzeitverkürzung verzettelt, die zu mehr Bildungsgerechtigkeit überhaupt nichts beitragen...
[ Quelle: GEW, 04.12.2011 ]
Verschwiegenheitspflicht - Erst zu viel geplaudert, dann gefeuert
Betriebsgeheimnisse heißen so, weil sie geheim sind. Wenn ein Mitarbeiter Daten, Preise und Bilder von Lieferantenprodukten an eine andere Firma weitergibt, kann der Arbeitgeber ihn sofort entlassen. Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschieden.
Ein Unternehmen kann grundsätzlich selbst festlegen, welche Informationen nur die Mitarbeiter kennen und welche nach draußen gelangen dürfen. Darum werden Angestellte im Arbeitsvertrag oft zur Verschwiegenheit verpflichtet...
[ Quelle: Spiegel online, 02.12.2011 ]
Kindgerechte Netzwerke: So finden Eltern das richtige
Berlin (dpa/tmn) - Soziale Netzwerke sind schon bei vielen Kindern beliebt. Um sie vor Datenmissbrauch zu schützen, sollten Eltern auf kindgerechte Angebote achten. Und so finden Eltern das richtige.
Für die Anmeldung der Kinder in kindgerechten Sozialen Netzwerken ist in der Regel die Erlaubnis der Eltern notwendig. Meist müssen sie eine schriftliche Einwilligung einreichen, bevor das Netzwerk für die Kinder freigeschaltet wird. Das Hochladen von Fotos ist darüber hinaus entweder gar nicht oder nur eingeschränkt möglich, teilt die Inititative «Schau hin! Was deine Kinder machen» mit...
[ Quelle: dpa, 02.12.2011 ]
Gewalterfahrungen erschweren Schwangerschaft
Berlin (dpa) - Nicht erst die jüngsten Babytötungen in Berlin deuten es an: Schwangerschaft kann unter bestimmten Umständen in eine existenzielle Krise führen. Hat die Mutter sexuelle Gewalt erfahren, so ist das Risiko dafür sogar besonders hoch.
Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren mussten, haben ein deutlich höheres Risiko für Komplikationen vor, während und nach der Geburt. Nicht nur Fehlgeburten, Frühgeburten oder Notfallsituationen während der Entbindung seien häufiger, sondern auch psychische Probleme wie etwa Wochenbettdepressionen, berichteten Ärzte beim Deutschen Kongress für Perinatale Medizin in Berlin. Diverse Studien zeigten diese Zusammenhänge auf...
[ Quelle: dpa, 01.12.2011 ]
Burn-out - "Extrem viel Adrenalin"
Wie der soziale Wandel, die Medien und unser Anspruchsdenken zur kollektiven Erschöpfung führen. Ein Gespräch mit Nico Niedermeier über den Weg zur richtigen Therapie...
[ Quelle: Zeit online, 01.12.2011 ]
GEW: „Schluss mit dem Befristungswahn!“
Berlin/Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Bundestag aufgefordert, die ausufernde Befristungspraxis an Hochschulen und Forschungseinrichtungen einzudämmen. „Immer mehr Zeitverträge mit immer kürzeren Laufzeiten – das ist nicht nur unanständig gegenüber den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sondern gefährdet auch Kontinuität und Qualität von Forschung und Lehre. Die Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, die Befristung von Arbeitsverhältnissen verantwortungsbewusst zu handhaben – Schluss mit dem Befristungswahn!“, erklärte...
[ Quelle: GEW, 30.11.2011 ]
Experten wollen Kindersterblichkeit weiter senken
Leipzig (dpa) - Über Wege, die Kindersterblichkeit in Deutschland weiter zu senken, beraten seit Mittwoch Intensivmediziner und Notfallärzte auf ihrem Jahreskongress in Leipzig.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern habe sich die Situation in Deutschland deutlich verbessert, sagte der Präsident des 11. Kongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Intensiv- und Notfallmediziner DIVI, Prof. Gerhard Jorch...
[ Quelle: dpa, 30.11.2011 ]
Gute Arbeit für guten Lohn
Macht eine Entlohnung auf Leistungsbasis Arbeitnehmer wirklich glücklich? Dieser Frage sind Uwe Jirjahn von der Universität Trier, Thomas Cornelissen vom University College London und John S. Heywood von der University...
[ Quelle: Psychologie heute, 30.11.2011 ]
Anzeichen für Computersucht erkennen
Ludwigshafen (dpa/tmn) - Nächtliches Surfen und Aggressivität können Anzeichen für eine Computersucht bei Kindern sein. Das Schwärmen für ein neues Spiel ist aber noch kein Problem. Wann Eltern aufmerksam werden sollten und was sie bei Bedarf tun können, erfahren sie hier...
[ Quelle: dpa, 29.11.2011 ]
Anzeichen für Computersucht erkennen
Ludwigshafen (dpa/tmn) - Nächtliches Surfen und Aggressivität können Anzeichen für eine Computersucht bei Kindern sein. Das Schwärmen für ein neues Spiel ist aber noch kein Problem. Wann Eltern aufmerksam werden sollten und was sie bei Bedarf tun können, erfahren sie hier...
[ Quelle: dpa, 29.11.2011 ]
Chatten, lesen, fernsehen
Jugendliche nutzen alle Medien. Sie lesen wieder mehr Bücher und halten die Tageszeitung für besonders glaubwürdig. Im Internet kommunizieren sie vor allem.
Sie chatten im Internet, lesen Zeitung, hören Radio, sehen fern. Die Jugendlichen von heute nutzen die ganze Welt der Medien. Klar ist, wie aus der aktuellen Jim-Studie 2011 ("Jugend, Information, (Multi-)Media“) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest hervorgeht, dass...
[ Quelle: Tagesspiegel, 28.11.2011 ]
GEW: „Inklusion ist Chance zur Weiterentwicklung des Schulsystems – aber KMK nutzt sie nicht!“
Frankfurt a.M./Berlin – „Inklusion ist die Chance zu Umbau und Weiterentwicklung des Schulsystems in Deutschland“, betonte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf ein presseöffentliches Fachgespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin. Während der Tagung werden die KMK-Empfehlungen zur „Inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ diskutiert. Demmer warf den Kultusministern vor, beim Thema Inklusion bisher „nicht konsequent“ zu agieren...
[ Quelle: GEW, 25.11.2011 ]
Familienpflegezeit tritt 2012 in Kraft
Berlin (dpa) - Berufstätige können ab 1. Januar 2012 ihre Angehörigen leichter zu Hause pflegen. Der Bundesrat ließ am Freitag (25. November) das Gesetz zur Familienpflegezeit passieren.
Das Gesetz zur Familienpflegezeit gibt Beschäftigten die Möglichkeit, für die Pflege von Angehörigen zwei Jahre lang die Arbeitszeit zu verringern - allerdings nur, wenn der Arbeitgeber zustimmt.
Für die mit dem Arbeitgeber selbst auszuhandelnde Vereinbarung gibt das Gesetz nur den Rahmen vor. Danach kann die Wochenarbeitszeit für maximal zwei Jahre auf bis zu 15 Stunden reduziert werden...
[ Quelle: dpa, 25.11.2011 ]
Kinderschutz und Prävention effektiver gestalten - Finanzierung nachbessern!
Wirksamer Kinderschutz ist von elementarer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Gerade vor dem Hintergrund dramatischer Fälle von Kindesvernachlässigung und Misshandlung haben die Kommunen in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen personeller wie ...
[ Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund, 23.11.2011 ]
Bekämpfung des Rechtsextremismus - Mehr Mittel von Bund und Ländern notwendig
"Der Bund gibt zwar Geld für Projekte gegen Rechtsextremismus, aber er fördert vielfach nur zu 50 Prozent. Viele Kommunen, insbesondere in Ostdeutschland haben nicht die Mittel, die Projekte anteilig zu finanzieren. Das führt dazu, dass sie nicht zustande kommen...
[ Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund, 23.11.2011 ]
Vorstellungsgespräch: Psychische Probleme verschweigen
Hamburg/Köln (dpa/tmn) - Psychische Erkrankungen wie eine Depression verschweigen Bewerber in einem Vorstellungsgespräch besser. Wie man rechtlich trotzdem einwandfrei bleibt, erklären Experten hier.
«Der Grundsatz: 'Ehrlich währt am längsten' gilt hier ausnahmsweise nicht», sagt Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Denn aus ihrer Praxis als Bewerbungsberaterin könne sie sagen, dass Arbeitgeber meistens abgeschreckt reagieren, wenn ein Arbeitnehmer offensiv mit seiner Krankheit umgeht. Das sei etwa der Fall, wenn die Lücke im Lebenslauf wahrheitsgemäß mit einem Aufenthalt in einer Klinik wegen Depressionen erklärt wird...
[ Quelle: dpa, 21.11.2011 ]
Lesen schützt vor Depression
"Lies doch lieber ein gutes Buch!" So abgedroschen der elterliche Rat klingen mag und so wirkungslos er bei heutigen Jugendlichen meist verpufft – er ist berechtigt wie eh und je. Denn: Bücherlesen erweitert nicht nur den...
[ Quelle: Psychologie heute, 20.11.2011 ]
Für immer geschädigt
In Deutschland kommen jedes Jahr mehrere tausend Babys mit Alkoholschäden zur Welt, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft getrunken haben. Die Kinder sind oft unterentwickelt, verhaltensauffällig und lernen nicht so schnell wie Gleichaltrige - so wie Michael Resch, für den seine Kindheit eine Qual war...
[ Quelle: stern.de, 18.11.2011 ]
Extremer Stress lässt Kinder ängstlich werden
Werden Mütter in der Schwangerschaft misshandelt, wirkt sich das später auf ihre Kinder aus. Einer Studie zufolge kann dieser früh erlebte Stress den Nachwuchs ein Leben lang prägen.
Starker emotionaler Stress bei Schwangeren wie zum Beispiel häusliche Gewalt wirkt sich auf die Genaktivität der Kinder aus. Diesen Nachweis führen Wissenschaftler der Universität Konstanz. "Das Kind wird in seinem späteren Leben anfälliger für Stress und psychische Erkrankungen", sagt Studienautor Thomas Elbert. Die Kinder seien ängstlicher und weniger neugierig...
[ Quelle: stern.de, 18.11.2011 ]
Gelbe Hand: 25 Jahre gegen Rassismus
Als im September 1985 die DGB-Jugend und das DGB-Jugendmagazin ‘ran die Gelbe-Hand-Aktion „Mach meinen Kumpel nicht an!" nach französischem Vorbild starteten, trafen sie mit ihrer Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus voll den Nerv der Zeit.
Schnell wurde ihr Logo zum bekannten Symbol gegen Ausländerhass. Viele prominente Unterstützer, von Udo Lindenberg über Götz George alias Tatort-Kommissar Schimanski bis zum Journalisten Günter Wallraff, zeigten mit der Gelben Hand Flagge...
[ Quelle: ver.di, 14.11.2011 ]
Krippengipfel - Kita-Ausbau solide überprüfen – Krippengipfel für Klarheit
Der Ausbau der frühkindlichen Betreuung gestaltet sich für die Städte- und Gemeinden als Herkulesaufgabe. Bereits die Zielmarke, bis zum Jahre 2013 insgesamt 750.000 Plätze für Unterdreijährige zu schaffen, ist nur schwer realisierbar. Die Wirkung...
[ Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund, 10.11.2011 ]
Das Betreuungsgeld ist familienpolitischer Irrsinn
Kinderbetreuung
Der Koalition ist die CSU wichtiger als die Situation der Kinder in Deutschland. Ein Kommentar
Natürlich war der Finanzminister dabei, als die Koalition stundenlang über Steuersenkungen verhandelte. Die Familienministerin saß dagegen nicht am Tisch, als sich Union und FDP darauf einigten, ein Betreuungsgeld zu schaffen, das häusliche Erziehungsarbeit belohnt. Ihre Expertise war nicht gefragt. Dabei geht es beim Betreuungsgeld um weit mehr als nur um eine kleine neue Leistung des Staates...
[ Quelle: Tagesspiegel, 08.11.2011 ]
GEW: „Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung einlösen“
Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, den Krippenausbau unverzüglich gemeinsam voranzubringen. „Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder, die jünger als drei Jahre sind, steht nicht zur Disposition. Bund, Länder und Kommunen müssen aufhören, Zeit zu vergeuden und sich wechselseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben. Jetzt müssen alle an einen Tisch. Vor allem die Länder müssen ihrer klaren und eindeutigen Verpflichtung nachkommen, die Bundesmittel unverzüglich an die Kommunen weiterzugeben und die zugesagte ergänzende Finanzierung sicherzustellen,...
[ Quelle: GEW, 07.11.2011 ]
(ab)
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